Dominic Juck wurde bei der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereines Weitramsdorf-Weidach einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt.
In seinem Jahresrückblick stellte er fest, dass die Gemeinde weiter vorangebracht worden sei, insbesondere im Hinblick auf den ASB-Wohnpark und die künftige Nutzung der Weidacher Schule als Domizil der Polizei. Die Neugestaltung der Dorfmitte von Weitramsdorf sei durch einen studentischen Ideenwettbewerb in die richtige Richtung gebracht worden. "Ein selbstverwalteter Jugendtreff und die Einrichtung von WLAN-Hotspots bleiben ganz oben auf der Agenda der SPD-Fraktion im Gemeinderat", sagte Juck, der auch an den verstorbenen Ehrenbürger Wolfram Stelzner erinnerte, der seit 1971 SPD-Mitglied war, 36 Jahre Gemeinderat und zeitweise Dritter Bürgermeister. SPD-Kreisvorsitzender Carsten Höllein meinte, dass die Partei lebendig vor Ort sei - trotz aller Unkenrufe - und dass sie die einzige sei, die die Koalitionsvereinbarung von der Basis aus abgesegnet habe. Der Appell, "das, was wir uns vorgenommen haben, müssen wir auch umsetzen" war unüberhörbar. Der SPD-Kreisverband besitze dank seiner Kommunalpolitiker nicht nur einen hohen Bekanntheitsgrad, sondern auch Kompetenz, so Höllein.


Busch spürt Rückhalt

Auf die Frage, warum er nach München in den Landtag wolle, sagte Landrat Michael Busch, dass er sich zwar keinen besseren Job als den des Landrats vorstellen könne, jedoch nach reiflicher Überlegung die Entscheidung zur Kandidatur getroffen habe. "Ich möchte manche Dinge anders machen und vieles aus der Kommunalpolitik in den Landtag rüberbringen", meinte er, wobei er unter anderem an die hiesige Gesundheitsregion plus und das Modellvorhaben Moro erinnerte. Anzupackende Defizite gäbe es beim ÖPNV, der Digitalisierung und der Bildung. "Ich spüre einen riesigen Rückhalt in der SPD, insbesondere in der Stadt Coburg", resümierte Busch. Lothar Weidner