Die große Kreisstadt bildet eine Ausnahme in Sachen Müllabfuhr im Landkreis. Sie ist die einzige Kommune, die eine eigene Müllabfuhr betreibt. "Das hat einen guten Grund. Es ermöglicht einen besonders guten Service für unsere Bürger", sagt Oberbürgermeister Frank Rebahn (SPD).
Daher sei es dem Stadtrat nicht schwer gefallen, die 220 000 Euro zu bewilligen, die das neue Fahrzeug gekostet hat. Dafür hat das neueste der drei städtischen Müllautos, ein Mercedes, ein Unterflurführerhaus. Das bedeutet, dass es für die Mitarbeiter leichter ist, ein- und auszusteigen. "Das macht den Arbeitsplatz sehr angenehm, mit einem Schritt ist man drin", erklärt Bauhofleiter Gerhard Reh.


Ohne Gebührenerhöhung

Ab sofort geht der neue Brummi auf Tour. Die städtische Müllabfuhr kümmert sich um die graue und die grüne Tonne. Sperrmüll wird auf Abruf jeweils freitags abgeholt. "Wir fahren in Doppeltour 41 Haushalte an", sagt Reh. Ein Dienst, der so stark nachgefragt ist, dass es nächste Termine erst im Juli gibt.Dass die Anschaffung des neuen Fahrzeugs die Müllgebühren steigen lässt, müssen die Neustadter nicht befürchten. "Auch das ist ein Vorteil der Müllabfuhr in Eigenregie. Die Gebühren konnten wir seit 1992 konstant halten", sagt Rebhan. rlu