Unter dem Titel "Der Mensch als Ausgangspunkt - Skulpturen von Rob Krier und gewebte Bilder von Roswitha Grützke" eröffnet das Diözesanmuseum Bamberg am Sonntag, 10. Juni, seine neue Sonderausstellung. Sie präsentiert über 70 Skulpturen von Rob Krier und 14 Tapisserien von Roswitha Grützke.
Der international renommierte Architekt und Städteplaner Rob Krier (geb. 1938) hat sich seit frühester Jugend auch immer künstlerisch betätigt und die Bildhauerei als zweites Standbein seines Schaffens betrachtet. Rob Kriers Skulpturen sind zumeist Abbilder des Menschen, genauer: menschlicher Handlungen, Gefühle, Leidenschaften, des Miteinanders, der Symbiosen, aber auch der Gegensätze, teilt das Diözesanmuseum mit.
In der Ausstellung, die zum 80. Geburtstag des Künstlers ausgerichtet und am Geburtstag selbst eröffnet wird, wird eine Auswahl wichtiger Werke aus den letzten 30 Jahren gezeigt, aber auch Arbeiten, die erst kürzlich entstanden sind und die somit von der anhaltenden Schaffenskraft Rob Kriers zeugen.
Die Bildteppiche der Textildesignerin Roswitha Grützke (geb. 1938) zeigen sorgfältig geschilderte und ungewöhnlich präzise in Bildwirkerei umgesetzte Detailbeobachtungen von Treppen, Architekturelementen in Kircheninnenräumen, Türdurchblicken und Vorhängen vor lichtdurchstrahlten Fenstern. Sie scheinen im Licht- und Schattenspiel regelrecht zu vibrieren und entwickeln eine für den Betrachter überraschende Dynamik. red