Es war im Sommer 2014, als die Klubführung um Michael Stoschek, Aufsichtsratsvorsitzender der Bamberger Basketball GmbH, nach einer wenig erfolgreichen Saison einen Trainerwechsel forcierte.

Headcoach Chris Fleming, in den Jahren davor viermal Meister hintereinander und dreimal Pokalsieger, schied mit seinem Team ausgerechnet gegen sein Ex-Team, die Artland Dragons, im Viertelfinale aus.

Der bei den Fans beliebte Amerikaner, der noch einen laufenden Vertrag über zwei weitere Jahre besaß, wurde Opfer einer Neuausrichtung der Klubleitung. Da Heyder Fleming für einen Spitzentrainer hielt, "mit dem man auch einmal durch eine schwierige Phase gehen muss", sich klar hinter den Coach stellte, gegen die Entlassung Flemings war und dessen Schicksal mit dem seinen verband, endete auch Heyders Ära im Sommer 2014. Dabei wurde viel Porzellan zerschlagen. "Chris wurde in Bamberg verkannt", sagt Heyder noch sechs Jahre später. Er sorgte zusammen mit seinem Nachfolger Rolf Beyer noch für die Verpflichtung von Coach Andrea Trinchieri. Nun steigt Heyder wieder ins Boot. "Ich stehe nach wie vor zu meinem Vorgehen von 2014", sagt er. Vertrag habe er keinen unterschrieben. "Mir geht es um die Sache. Die Jugend liegt mir am Herzen." us