Ehrungen, Wahlen der Delegierten und Diskussionen standen auf der Agenda der Hauptversammlung des CSU-Ortsverbands Hausen.
Zunächst gab Wolfgang Lutz einen kurzen Bericht zur Arbeit des letzten Jahres ab und begrüßte hierbei auch zwei neue Mitglieder des Ortsverbands. Bei der Wahl der Delegierten in die besondere Kreisvertreterversammlung zur Europawahl 2019 wurden Wolfgang Lutz, Peter Markert, Isabel Vorbeck und Carolin Pörtner gewählt. Ersatzdelegierte sind Michael Krauß, Christian Pörtner, Gerhard Wehner sowie Margit Wehner, heißt es in einer Pressemitteilung des Ortsverbands.
Die Ehrungen nahm MdL Sandro Kirchner vor. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurde Andrea Schlereth, für 40-jährige Mitgliedschaft Wolfgang Wöhning geehrt.
Im Anschluss berichtete Kirchner über Aktuelles aus dem Landtag. Als demokra-tisch herausragend bezeichnete Kirchner die mittlerweile auf den Weg gebrachte Einführung der auf zwei Amtsperioden begrenzten Amtszeit des bayerischen Ministerpräsidenten - ein Vorschlag, der von Markus Söder selbst kam.
Nach der Streichung des NP 3 aus dem Regierungsprogramm sollen nun die Biodiversitäts-Zentren gefördert werden, außerdem sollen touristische Attraktionen stärker eingebunden werden.
In der anschließenden Diskussion ging es unter anderem um das neue Polizei-Aufgaben-Gesetz, hier gebe es noch sehr viel Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung zu leisten.
Weiterhin war man verwundert über die Reaktion vor allem der katholischen Kirche bezüglich der Anordnung, in allen bayerischen Behörden Kreuze aufzuhängen.
Zum Schluss der Versammlung ging man noch auf die örtliche Kommunalpolitik ein.
Ein Teilnehmer fragte, was eigentlich der amtierende OB in den letzten acht Jahren für Bad Kissingen getan habe. Bis auf die Sanierung und Renovierung seiner Gebäude durch den Freistaat, der in den vergangenen Jahren 140 Millionen Euro in Bad Kissingen investierte, sei so gut wie nichts geschehen, heißt es in der Pressemitteilung des CSU-Ortsverbands Hausen.
Das Thema "Berliner Platz" werde seit zehn Jahren von einem zum anderen Haushalt verschoben, was mit der für 2017 geplanten Sanierung der Fußgängerzone werde, stehe in den Sternen, hieß es in der Versammlung. red