Bürgermeister Jürgen Kohmann (CSU): "Wir investieren kräftig - und wir investieren sinnvoll. Trotz allem wissen wir genau, wo Handlungsbedarf besteht. Wir sorgen dafür, dass sich junge Familien ebenso wohlfühlen wie Senioren. Wir haben außergewöhnliche Zeiten, die große Auswirkungen auf die Finanzen haben. In den vier vorberatenden Sitzungen war das Klima geprägt von gegenseitigem Respekt. Jedem ist bewusst, welche Ungewissheiten im Haushaltsplan für 2020 stecken. Unsere Schwerpunkte liegen auf Kinderbetreuung und Schulen sowie auf der Sicherheit der Bürger und auf Stadt- und Dorfentwicklung. Die gute Nachricht für unsere Bürger ist, dass wir weder Steuern noch Hebesätze erhöht haben."

Jürgen Hagel (CSU): "Die Stadt Bad Staffelstein wird auch weiter nicht den Kopf in den Sand stecken. Was wir uns auf die Fahnen geschrieben haben, müssen wir weiterführen. Wir müssen zeigen, dass wir weitermachen. In den vergangenen Jahren ging es uns wirtschaftlich hervorragend, wir hatten einen Rekordhaushalt nach dem anderen. Trotzdem ist uns für die Zukunft nicht angst und bange."

Christian Ziegler (Junge Bürger): "Wir beschließen einen Haushalt, der von Pflichtaufgaben geprägt ist. Wichtig ist, dass die Ansätze aus dem Haushalt nun auch umgesetzt werden."

Werner Freitag (Grüne/Staffelsteiner Bürger für Umwelt und Naturschutz): "Wir waren nach wie vor eine der am höchsten verschuldeten Kommunen in Bayern, auch wenn wir in den vergangenen Jahren die Schulden reduzieren konnten. Leider ist einiges Wünschenswertes aus dem Haushalt herausgefallen. Lasst uns für die Stadt zusammenhalten. Die Nord-Ost-Spange halten wir auch weiter für nicht notwendig."

Winfried Ernst (Freie Wähler): "Uns haben die Streichungen im Vorfeld nicht so gefallen. Auch wenn wir neue Schulden machen müssen, so liegt das Zinsniveau doch derzeit bei gleich null. Außerdem ist das Minus von 1,5 Millionen Euro bei der Gewerbesteuereinnahme nur ein Schätzwert. Sparen, sparen, sparen ist für uns der falsche Weg, vor allem, wenn man den Zustand so mancher Straße betrachtet. Auch fehlt es an Bauplätzen für junge Leute. Und es ist ärgerlich, wie wenig in Sanierung und Modernisierung der Spielplätze investiert wird. Wer nichts versucht, der hat gleich verloren."

Dieter Leicht (SPD): "Trotz der Krise wird von uns vorsichtig investiert, ohne ängstlich wirken zu wollten. Die Corona-Krise lehrt uns, sich darauf zu besinnen, was wirklich wichtig ist - in allen Bereichen des Lebens."