In Sand trafen sich die Kreisverbandsleitung und Ortsverantwortliche der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) mit Diözesanpräses Peter Hartlaub. Er stellte, wie die KAB mitteilte, das Konzept der Arbeitnehmerpastoral vor. Danach wird es in jedem Dekanat der Diözese in Zukunft einen Betriebsseelsorger mit einer halben Stelle geben, der gleichzeitig die Ortsverbände und den Kreisverband begleitet.
Seinen Dienstsitz wird er im Dekanat haben. Die Umsetzung des Konzeptes soll in den nächsten Jahren nach und nach geschehen.
Das Dekanat Haßberge ist das erste, in dem dies geschieht.
Betriebsseelsorger Rudi Reinhart ist somit seit dem 1. Januar 2018 auch für die Begleitung der KAB zuständig. Rudi Reinhart stellte den Anwesenden seine Aufgaben als Betriebsseelsorger vor: Er begleitet einzelne Arbeitnehmer, wenn sie Probleme mit der Arbeitsstelle, mit dem Vorgesetzten oder auch mit Kollegen haben. Dies geschieht, wenn die einzelnen Personen Kontakt mit ihm aufnehmen oder ihn bei dem einmal im Monat stattfindenden Beratungsnachmittag entweder in Ebern oder in seinem Büro im Altenheim St. Bruno in Haßfurt aufsuchen. Alle zwei Monate trifft sich Reinhart mit Betriebsräten, Personalräten oder auch Mitgliedern von Mitarbeitervertretungen zum Austausch oder zu einem bestimmten Thema, zu dem auch Referenten eingeladen werden. Regelmäßige Kontakte zu Betrieben und die Teilnahme an Betriebsversammlungen gehören zu seinem Tagesgeschäft.


Stärkere Zusammenarbeit

Seit letztem Jahr findet am Zeiler Käppele auch ein Gottesdienst für zukünftige Rentner statt. Neu in diesem Jahr ist der Trauergottesdienst mit der Hospizgruppe der Malteser für Arbeitnehmer, die in ihrer Arbeitszeit gestorben sind. Die Zusammenarbeit von Betriebsseelsorge und KAB-Ortsgruppen soll verstärkt werden. red