Beim bundesweit offenen Hofgarten-Pokal in Veitshöchheim, der heuer zum 19. Mal in Folge über die Turnbühne ging, konnte sich die 14-jährige Lina Zimmermann vom TV Ketschendorf gegen eine sehr starke Konkurrenz knapp durchsetzen.
Wie nach ihren Trainingsleistungen erwartet, zeigte die TVK-Turnerin in der Altersklasse 14/15 im Wettkampf LK 2 - Kür modifiziert -, wie stark sie derzeit an den Geräten sein kann, wenn alles gut läuft.Zimmermanns erstes Gerät war an diesem Wettkampftag der ungeliebte Schwebebalken. Und da begann sie mit einem Schweizer-Handstand als Angang, den sie schon sicher zu stehen schien, dann aber rückwärts "abdrehte" und damit gleich einen ganzen Punkt Abzug hinnehmen musste.
Dem ersten Schock folgt auf dem Zittergerät nicht selten gleich der zweite "Absteiger", besonders dann, wenn die Turnerin üblicherweise auf dem Balken sehr sicher ist. Zimmermann ging mit dem höchsten Wert aller Turnerinnen (D-Note 5,50) auf die Fläche und beherrschte das Gerät perfekt: 13,05 Punkte.
Gut lief es auch am Sprung bei 12,30 Punkten, die mit 12,45 und 12,55 nur zwei Konkurrentinnen überbieten konnten.
Mit D-Note 4,20 hatte Zimmermann den höchsten Ausgangswert am Stufenbarren und letztlich für ihren Vortrag 12,20 Punkte erhalten. Nachdem die starke Veitshöchheimer Turnerin Keib nur 0,05 Punkte weniger auf ihre Barrenkür erhielt, wurde die Siegerehrung mit großer Spannung erwartet. Umso größer war die Freude, dass es Zimmermann gelang, die starken Turnerinnen aus den Turnhochburgen Veitshöchheim, Heidingsfeld, Blankenbach und Hof hinter sich zu lassen. Einen starken LK2-Wettkampf turnte auch Katalin Hauck vom TV Ketschendorf in der Altersklasse 18+. Zusammen mit Anna Rogler musste sie am Sprung beginnen, dem Gerät, das beide gut beherrschen und mit 12,70 und 12,65 das Feld zunächst anführten.
Auch am Stufenbarren konnte Hauck mit der Konkurrenz bei 10,95 gut mithalten. Der Schwebebalken war wieder einmal nicht sehr beliebt, obwohl Rogler mit einem hohen Ausgangswert auf dem Gerät agierte.
Auf der Bodenfläche glänzte Hauck mit der höchsten D-Note gegen ihre Konkurrentinnen und konnte sich bei der Siegerehrung für ihren tollen Wettkampf mit der Silbermedaille belohnen.
Nicht zum Besten lief ihr erster Wettkampf im Bereich der Kür modifiziert LK2 für die TVK-Turnerinnen Michelle Moore in der AK 9-11, Mialottta Peschla und Salome Umlauff (beide AK 12/13). Die drei LK2-Einsteigerinnen erhielten ihre besten Wertungen am Sprung, mussten aber am Stufenbarren Lehrgeld zahlen, da ihnen noch das geforderte Flugelement vom niederen zum oberen Holm fehlt. wt
Wie nach ihren Trainingsleistungen erwartet, zeigte die TVK-Turnerin in der Altersklasse 14/15 im Wettkampf LK 2 - Kür modifiziert -, wie stark sie derzeit an den Geräten sein kann, wenn alles gut läuft.Zimmermanns erstes Gerät war an diesem Wettkampftag der ungeliebte Schwebebalken. Und da begann sie mit einem Schweizer-Handstand als Angang, den sie schon sicher zu stehen schien, dann aber rückwärts "abdrehte" und damit gleich einen ganzen Punkt Abzug hinnehmen musste.
Zittergerät nach dem Schock
Dem ersten Schock folgt auf dem Zittergerät nicht selten gleich der zweite "Absteiger", besonders dann, wenn die Turnerin üblicherweise auf dem Balken sehr sicher ist. Zimmermann ging mit dem höchsten Wert aller Turnerinnen (D-Note 5,50) auf die Fläche und beherrschte das Gerät perfekt: 13,05 Punkte.Gut lief es auch am Sprung bei 12,30 Punkten, die mit 12,45 und 12,55 nur zwei Konkurrentinnen überbieten konnten.
Mit D-Note 4,20 hatte Zimmermann den höchsten Ausgangswert am Stufenbarren und letztlich für ihren Vortrag 12,20 Punkte erhalten. Nachdem die starke Veitshöchheimer Turnerin Keib nur 0,05 Punkte weniger auf ihre Barrenkür erhielt, wurde die Siegerehrung mit großer Spannung erwartet. Umso größer war die Freude, dass es Zimmermann gelang, die starken Turnerinnen aus den Turnhochburgen Veitshöchheim, Heidingsfeld, Blankenbach und Hof hinter sich zu lassen. Einen starken LK2-Wettkampf turnte auch Katalin Hauck vom TV Ketschendorf in der Altersklasse 18+. Zusammen mit Anna Rogler musste sie am Sprung beginnen, dem Gerät, das beide gut beherrschen und mit 12,70 und 12,65 das Feld zunächst anführten.
Auch am Stufenbarren konnte Hauck mit der Konkurrenz bei 10,95 gut mithalten. Der Schwebebalken war wieder einmal nicht sehr beliebt, obwohl Rogler mit einem hohen Ausgangswert auf dem Gerät agierte.
Auf der Bodenfläche glänzte Hauck mit der höchsten D-Note gegen ihre Konkurrentinnen und konnte sich bei der Siegerehrung für ihren tollen Wettkampf mit der Silbermedaille belohnen.
Nicht zum Besten lief ihr erster Wettkampf im Bereich der Kür modifiziert LK2 für die TVK-Turnerinnen Michelle Moore in der AK 9-11, Mialottta Peschla und Salome Umlauff (beide AK 12/13). Die drei LK2-Einsteigerinnen erhielten ihre besten Wertungen am Sprung, mussten aber am Stufenbarren Lehrgeld zahlen, da ihnen noch das geforderte Flugelement vom niederen zum oberen Holm fehlt. wt