Mit ihrem langjährigen Landtagsabgeordneten, Innenminister Joachim Herrmann, und der Erlanger Kreisvorsitzenden und Stadträtin Alexandra Wunderlich zieht die CSU im Stimmkreis Erlangen in die Landtags- und Bezirkstagswahl. Beide wurden mit großer Mehrheit von einer Delegiertenversammlung in der Heinrich-Lades-Halle als Stimmkreis-Direktkandidaten gewählt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Partei hervor. Zum Stimmkreis gehören neben der Stadt Erlangen auch die Gemeinde Möhrendorf und der Markt Heroldsberg. Für die mittelfränkischen Bezirkslisten der CSU nominierte die Versammlung die Erlanger Stadträte Jörg Volleth (Landtag) und Christian Lehrmann (Bezirkstag).
In seinem Rechenschaftsbericht stellte Herrmann einige Projekte vor, um die er sich in seinem Stimmkreis in der ablaufenden Wahlperiode gekümmert hat: vom frisch sanierten Weißen Schloss in Heroldsberg über die Wasserräder in Möhrendorf bis hin zu millionenschweren Investitionen des Freistaats in den Wissenschaftsstandort Erlangen und wichtigen Verkehrsprojekten in der Region. Er wolle dieses Engagement fortführen und weiterhin in München mit aller Kraft für seinen Stimmkreis arbeiten. Seine Parteifreunde dankten Herrmann dieses Engagement mit lang anhaltendem Applaus und einem Nominierungsergebnis von 97 Prozent.


Hubmann tritt nicht mehr an

Als Direktkandidatin für den mittelfränkischen Bezirkstag nominierte die Versammlung auf Vorschlag von Herrmann mit großer Mehrheit von 94 Prozent die Erlanger CSU-Kreisvorsitzende und Stadträtin Alexandra Wunderlich. Sie tritt erstmals auf Bezirksebene an, nachdem der langjährige Bezirksrat Max Hubmann aus gesundheitlichen Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichten muss.
Wunderlich bekannte sich ausdrücklich zur "herausragend wichtigen Rolle der Bezirke auf den Feldern Bildung, Kultur und Soziales" und kündigte an, im Falle ihrer Wahl die "Stimme Erlangens, Heroldsbergs und Möhrendorfs im Bezirk und die Stimme des Bezirks hier vor Ort" sein zu wollen. red