"Das darf uns in Bayern nicht passieren", führte CSU-Kreisvorsitzender Martin Mittag vor den zur Hauptversammlung des Ortsverbandes Sonnefeld gekommenen Mitgliedern aus mit Fingerzeig auf monatelanges Ringen um eine regierungsfähige Konstellation in Berlin. Mit Verweis auf die Landtagswahlen im Oktober unterstrich er deren Bedeutung für den CSU-Führungsanspruch in Bayern mit Auswirkungen für Coburg Stadt und Land. Ein Ziel, das im bevorstehenden Wahlkampf alle Kräfte der Partei fordern werde.
Jessika Dorst leitete die Wahl der Delegierten zur Kreisvertreterversammlung zur Europawahl 2019. Den Ortsverband Sonnefeld werden Vorsitzender Richard Bäuerlein, Bürgermeister Michael Keilich, Schatzmeister Rainer Marr, Geschäftsführer Joachim Zwosta, Monika Bischoff, Martin Faber und Heinz Wittmann vertreten.
Vom scheidenden Ministerpräsidenten Horst Seehofer unterzeichnete Urkunden hielt Günter Benning für die Mitgliedsjubilare bereit. Ausgezeichnet wurden Andre Fischer und Nadine Keilich für ein Jahrzehnt Unterstützung. Norbert Kühn (Firmelsdorf) gehört 15 Jahre und Gerhard Schelhorn (Wörlsdorf) 40 Jahre dem Ortsverband an.
Mittag ging unter anderem auf Themen wie Zukunftsentwicklung, Entscheidung zur Strabs, Finanzausgleich und Stärkung der zentralen Wirtschaftskraft, Gesundheit mit Verweis auf Hausärztemangel und Sicherheitsfragen ein.
Mit Hinweis auf persönliche Beziehungen in den Sonnefelder Gemeindeteil Neuses am Brand verband Bezirkstagskandidat Sebastian Straubel sein Wahlwerben für Aufgabenlösungen auf Bezirksebene. Zum Standort Bezirksklinikum Kutzenberg unterstrich er die mit finanziellen Aufwand in Höhe von 100 Millionen Euro verbundene Umstrukturierung.
Mit seinem traditionellen Bericht aus dem Rathaus schloss Bürgermeister Michael Keilich an unter dem Motto "Sonnefeld nachhaltig entwickeln". oe