„Aufgrund des milden und feuchten Wetters gehen im Coburger Land die ersten Amphibien auf Wanderschaft“, vermeldet der Bund Naturschutz. Auf dem Weg zu ihren Laichgewässern müssen die Tiere oftmals Straßen überqueren. Deshalb werden ab dieser Woche wieder Amphibienzäune aufgebaut. Die größte Mitmachaktion des Bund Naturschutz rettet nach Angaben der Organisation jährlich zwischen 500.000 und 700.000 Amphibien das Leben.
Die nun ansteigenden Temperaturen locken Kröten, Frösche und Molche aus ihren Winterquartieren. Darum werden nun von der BN-Kreisgruppe Coburg überall im Landkreis und in der Stadt die Amphibienschutzzäune aufgebaut. Für die Amphibienzäunen in der Stadt Coburg und in Weißenbrunn vorm Wald werden noch ehrenamtliche Helfer und Helferinnen gesucht, um die Tiere täglich einzusammeln und über die Straßen zu bringen. Im Landkreis Coburg waren es in den letzten Jahren im Schnitt 7500 Amphibien, denen der BN helfen konnte.
„Ab einer nächtlichen Temperatur von circa fünf Grad und insbesondere bei regnerischem Wetter sind die fortpflanzungsbereiten Tiere massenweise auf Wanderschaft. Deshalb sind in diesen Wochen wieder zahlreiche ehrenamtlich Aktive des Bund Naturschutz an Straßenrändern unterwegs, kontrollieren morgens und abends die Fangzäune und bringen die eingesammelten Tiere sicher auf die andere Straßenseite“, erklärt Corinna Grünberg aus der Kreisgruppe Coburg .
Wer bei den Rettungsaktionen helfen will, kann sich bei der BN-Kreisgruppe Coburg melden: Telefon 09561 95762, E-Mail coburg@bund-naturschutz.de. red