Wer in den Bäckereien im Landkreis Coburg eine Ausbildung macht, hat jetzt deutlich mehr im Portemonnaie. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen.

Die Ausbildungsvergütung werde ab März um 50 Euro pro Monat erhöht. Das gelte für angehende Bäcker genauso wie für die Azubis im Verkauf am Bäckereitresen. „Wer seine Ausbildung anfängt, geht mit 1070 Euro im Monat nach Hause. Im zweiten Ausbildungsjahr sind es 1140 Euro. Und im dritten sogar 1280 Euro“, erklärt Marcel Adelhardt von der NGG Oberfranken.

Für die Gewerkschaft ist die neue Ausbildungsvergütung ein „Lockruf der Bäckereien “. Sie biete dem Handwerk eine wichtige Perspektive. Junge Menschen würden so motiviert, sich für das Lebensmittelhandwerk zu entscheiden: „Die Ausbildung in Bäckereien wird damit deutlich attraktiver“, sagt Adelhardt. Das gelte für die Mitarbeiter in den Backstuben, die Brot, Brötchen, Kuchen und süße Teilchen machen, genauso wie für die im Verkauf, „die an der Ladentheke beraten und für einen guten Umsatz verantwortlich sind“.

Wie die Gewerkschaft weiter mitteilt, wurde der neue Tarifvertrag für allgemeinverbindlich erklärt. Er gilt damit für alle Auszubildenden in den sieben Bäckereien im Landkreis Coburg, in allen Backhäusern, Geschäften und Filialen.

Mehr Informationen für Beschäftigte gibt es online bei der Bäcker-Hotline der NGG. Die Nummer ist zu finden unter: ngg.net/baecker-hotline. red