"Die Freude ist groß, doch die Unsicherheit bleibt", so umschreibt der Fränkische Sängerbund, zu dem auch die Chöre von Coburg Stadt und Land gehören, die momentane Situation in einer Pressemitteilung. Die Chöre in Franken und der nördlichen Oberpfalz berufen sich für ihr gemeinschaftliches Singen auf ein Hygienekonzept für die stufenweise Wiederaufnahme von Chorproben. Der Präsident des Fränkischen Sängerbundes, Professor Friedhelm Brusniak aus Würzburg, meint: "Jede Chorsängerin und jeder Chorsänger hat gelernt, sorgsam und verantwortungsbewusst mit seiner Stimme umzugehen und auf seine eigene Gesundheit zu achten." In einer Singgemeinschaft sei die Rücksichtnahme untereinander Selbstverständlichkeit und Voraussetzung für eine überzeugende Teamleistung. Brusniak hatte sich gegenüber der Staatsregierung besonders für die kontrollierte Möglichkeit der Wiedereinführung von Proben eingesetzt. Seit 22. Juni gilt die Erlaubnis, die Chorproben langsam wieder aufzunehmen. Zentral in dem Hygienekonzept ist die Bemerkung, dass die Teilnahme an Proben und Zusammenkünften freiwillig sein muss. Keiner müsse ein Risiko eingehen, das er nicht tragen möchte. red