Das erste Chinesische Filmfest Bambergs öffnet vom 4. bis 7. Februar im Lichtspiel-Kino seine Pforten. Organisiert von deutschen, chinesischen und internationalen Studierenden des Lehrstuhls für Literatur und Medien der Uni Bamberg startet das Festival am morgigen Sonntag um 17 Uhr mit einer Eröffnungsfeier und einem Meilenstein des chinesischen Kinos - "Shanghai Serenade" - von Zhang Yimou. Im Anschluss daran bietet sich die Gelegenheit, in einer Gesprächsrunde die kommenden Filme zu diskutieren.
An den darauffolgenden Ta-gen können sich die Besucher von früh bis spät mit mehreren Filmen pro Tag in die Welt des chinesischen Kinos entführen lassen. Die vielfältige Filmauswahl reicht von Klassikern wie "Spring In A Small Town" von Fei Mu über moderne Wuxia-Filme wie "Tiger and Dragon" von Ang Lee bis hin zu dem erst 2017 erschienenen "Ghost in the Mountains" von Yang Heng.


Workshops und Diskussion

Zudem wird an jedem Tag ein weiterer, besonderer Programmpunkt angeboten: Am Montag lernen Interessierte in einem Workshop die Papierfaltkunst Chinas näher kennen - eine 1500 Jahre alte Tradition. Am Dienstag wird das Workshop-Angebot mit einem Kurs zur chinesischen Kalligraphie vervollständigt. Den Abschluss bietet am Mittwoch die Podiumsdiskussion "Das chinesische Kino - gestern und heute". Hier haben die Teilnehmer die Möglichkeit, mit Experten des internationalen Films in den Diskurs zu treten.
Das vollständige Programm und weitere Informationen finden sich auf der Homepage un-ter www.chino-bamberg.de. Tickets sind direkt an der Kinokasse des Lichtspiels erhältlich. Es gibt auch Tagestickets und ein Festivalticket, mit dem man Zugang zu jedem Film erhält. red