Die Coburger Schülerzeitung "Casiopeia" des Gymnasiums Casimiranum durfte nun zum dritten Mal in einem Jahr die Reise nach München antreten, um dort einen weiteren Preis für ihre Sonderausgabe "Luther aufs Maul geschaut", die anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums im letzten Jahr erschien, entgegenzunehmen.
Die Siegerehrung des Landeswettbewerbs Erinnerungszeichen fand im Maximilianeum statt. Der Wettbewerb stand in diesem Schuljahr unter dem Motto "Bayern um 1500 - Zeit für Neues? Lebenswelten - Glaubenswandel - Umbruchszeiten". Der Landeswettbewerb wird jedes Jahr vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus in Zusammenarbeit mit dem Haus der Bayerischen Geschichte sowie weiteren Kooperationspartnern und Sponsoren ausgerichtet. Mehr als 840 bayerische Schülerinnen und Schüler sämtlicher Schularten haben sich mit Geschichtsprojekten aller Art, in denen sie dem Aufruf des Wettbewerbs gefolgt sind und die Geschichte und Kultur ihrer Heimat erforscht haben, beworben, wovon nun 43 Projekte mit Landes-, Sonder- und Anerkennungspreisen geehrt wurden.
Ein Preis - und kein geringer - ging an die "Casiopeia". Die Sonderausgabe hat sich Martin Luther aus den verschiedensten Perspektiven angeschaut und dabei viele neue Facetten beleuchtet, wobei immer ein Bezug zur Gegenwart geschlagen und die Aktualität des Themas ins Gedächtnis gerufen wurde. Dies ließ auch die Laudatio verlauten: "Das hat uns am meisten beeindruckt: Wie ihr es immer wieder schafft, aktuelle Bezüge herzustellen und der Frage nachzugehen, welche Bedeutung Luther für uns alle heute noch hat."
Die "Casiopeia" wurde nun mit dem ersten Landespreis der Kategorie Gymnasium 5-8 ausgezeichnet, der mit 500 Euro Preisgeld dotiert ist. So fuhren also fünf Redaktionsmitglieder, Paul Moll (5. Klasse), Leo Holland, Maximilian Barthelmann (beide 6. Klasse), Franziska Ruppert (8. Klasse) und Chefredakteurin Vanessa Wagner (Q11), nach München, um den Preis entgegenzunehmen. red