Mütter leisten einen enormen Beitrag für die Familie, die Kindererziehung, die Pflege von Angehörigen und damit für die Gesellschaft. Gerade in der Corona-Pandemie waren und sind sie besonders gefordert. Monatelang haben sie sich zwischen Homeoffice, Homeschooling und Familienarbeit aufgerieben.

"Diese Mehrfachbelastung hat viele an den Rand der Erschöpfung gebracht, nicht wenige sogar krank gemacht. Diese Mütter, aber auch manche Väter benötigen jetzt eine Stärkung oder Wiederherstellung ihrer Gesundheit in Form einer Kur", schreibt Klaus-Stefan Krieger, Sprecher des Caritasverbands für die Erzdiözese Bamberg.

Das Müttergenesungswerk biete dafür spezielle Mütter- und Väterkuren an. Allerdings können nicht alle Mütter und Väter, die eine Kur benötigen, die Eigenbeteiligung an den Kosten aufbringen, die trotz des gesetzlichen Anspruchs auf eine Kurmaßnahme zu zahlen ist.

Um diese Erholungsbedürftigen zu unterstützen, sammelt die Katholische Arbeitsgemeinschaft Müttergenesung im Erzbistum Bamberg vom 7. September bis zum 4. Oktober Spenden, teilt die Caritas mit. Dazu sind in dieser Zeit ehrenamtliche Sammler bei einer Straßensammlung unterwegs.

Die Spenden kommen Müttern und Vätern aus dem Erzbistum Bamberg, also in Ober- und Mittelfranken, zugute. 2019 wurden in der Erzdiözese Bamberg, um Familien mit geringem Einkommen zu helfen, aus Sammlungsmitteln 4283,46 Euro als Zuschuss an 20 Mütter und Väter mit 25 Kindern sowie pflegende Angehörige ausgezahlt. Online spenden kann man auf der Homepage www.gemeinsam-stark.sozial. Diese Spenden gehen an das Müttergenesungswerk auf Bundesebene. Sie sollen dazu dienen, Müttergenesungshäuser zu erhalten. Denn durch die monatelange Schließung und anschließende nur halbe Belegung aufgrund von Corona sind etliche Kliniken in ihrem Bestand gefährdet. Weitere Informationen gibt es bei Getrud Klotz, Referentin für Müttergenesung, Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg, Telefon 0951/8604-363, E-Mail: gertrud.klotz@caritas-bamberg.de, Homepage: www.kag-muettergenesung.de. red