Nachdem in der Bürgerversammlung in Weisbrunn kritisiert worden war, dass die Schüler, die aus Haßfurt kommen, die Bushaltestelle außerhalb des Ortes nutzen müssten, hat sich Karin Graf vom Landratsamt Haßberge an die Redaktion gewandt. Offenbar ist die Kritik nicht gerechtfertigt.
Sie wies darauf hin, dass die Haltestelle oben an der Staatsstraße eigentlich ein Relikt aus Zeiten der Werksverkehre sei. Die reguläre Bushaltestelle sei in Weisbrunn selbst, betont sie.
Dort im Dorf steigen auch alle Kinder am Morgen in die verschiedenen Schulbusse ein. In Eltmann an der Mittelschule steigen sie dann morgens um.
Das müssten die aus Haßfurt heimkehrenden Schüler auch am Nachmittag tun. Offenbar tun das nicht alle Insassen.
Der Bus aus Haßfurt kommt in Eltmann um 13.38 Uhr an, fährt dann fahrplangemäß weiter nach Oberaurach und eben nicht nach Weisbrunn hinein. Bleiben die Schüler in diesem Bus sitzen, müssen sie oben an der Staatsstraße aussteigen. Steigen sie dagegen wie am Morgen in Eltmann um, sitzen sie in dem Bus, der regulär nach Weisbrunn fährt und dort an der innerörtlichen Haltestelle hält. sw