Die Schachspielervereinigung (SSV) Burgkunstadt bleibt in der Bezirkliga weiter ungeschlagen. In der siebten Runde bezwangen die Burgkunstadter den TSV Mönchröden mit 5,5:2,5. Damit behauptete die SSV Rang 2 hinter dem punktgleichen Spitzenreiter SG Sonneberg, der mit dem gleichen Resultat beim TSV Tettau die Oberhand behielt.
Am zweiten Brett entstand zwischen Uwe Max und Thorsten Redl eine ausgeglichene Stellung mit beiderseitigem freien Spiel in der sich beide auf ein gerechtes Remis einigten.


Roberto mit Damen-Attacke

Claus Roberto bot seinem Gegner den Damentausch im Zentrum an. Gerhard Pürner verschmähte diesen aber, was sich als keine gute Entscheidung herausstellen sollte. Denn Roberto schaffte es, mit der Dame in die gegnerische Stellung einzudringen und einen ganzen Turm samt Sieg zu ergattern.


Michael Wagner in Zeitnot

Ungewöhnlich viel Zeit für die ersten Züge ließ sich Michael Wagner. Als Jürgen Eisenacher ein Remis anbot und Wagner seinen erheblichen Zeitrückstand erkannte, nahm er dankend an.
Am dritten Brett schaffte es Matthias Rotsch mit einem Angriffsspiel, den gegnerischen König seines Gegners erheblich unter Druck zu setzen. Aber Frank Oppel baute seinerseits eine offene, gefährliche Mittelstellung auf. In dieser verfahrenen beiderseits gefährlichen Stellung scheuten beide das kommende Risiko und begaben sich in den sicheren Remishafen.
Lange musste sich Thomas Barnickel vor den gefährlichen Drohungen im Gambitspiel von Jochen Etzrodt in Acht nehmen. Nachdem er aber eine gefestigte Stellung aufgebaut hatte, zeigte sich, dass seine Figuren erheblich mehr Spielraum hatten. Den folgenden Materialverlust wollte Etzrodt durch ein Dauerschach egalisieren. Dieses konnte aber Barnickel abwenden und damit seinen Sieg durchsetzten.


Völker mit drei Mehrbauern

Auf zwei starke Mittelbauern setzte Daniel Völker. Konsequent weiter spielend bog er mit diesen in ein Endspiel mit einen Mehrbauern ein. Durch einen sehenswerten Trick ergatterte er einen weiteren Bauern und ließ Bernd Eisenacher keine Chance mehr.
Am ersten Brett baute Jens Güther von Anfang an eine Druckstellung auf, die Zug um Zug den gegnerischen König immer mehr bedrohte. Ein Matt kündigte sich an. Zwangsläufig musste Stefan Reitzler die Segel streichen, wenn nicht Güther selbst einen entscheidenden Zug kurz vor Schluss übersehen hätte. So aber ging das Spiel verloren.
Thomas Müller erkämpfte sich die offensivere Stellung gegen Raimond Oppel. Seine Figuren harmonierten so gut, dass er in die gegnerische Stellung eindrang und den gegnerischen König in die Ecke drängte. Daraus gab es für den Monarchen kein Entrinnen mehr. bar