Seit ein paar Wochen sind die Initiatorinnen Gaby Paul (66) und Monique Medema (50) damit beschäftigt, sogenannte "Happy Stones" herzustellen. Während der Corona-Pandemie sind die Menschen mehr zu Hause und verbringen mehr Zeit mit Basteln, berichten die Initiatorinnen in einer Mitteilung. In Leeuwarden (NL), wo Monique Medema herkommt, wurden die Happy Stones zu einem echten Renner. Ihre Schwester Jeannette Medema (56) fand ein paar Steine in Leeuwarden und brachte sie mit nach Bad Kissingen. Dann kam die Idee auf, mit Happy Stones auch die Menschen in Bad Kissingen aufzumuntern.

Gaby Paul sagt: "Es ist eine schöne Tätigkeit mit vielen Facetten, weil man zu Hause basteln kann. Sie entdecken immer wieder neue Möglichkeiten, den Stein schön zu gestalten. Mit einer Zeichnung, Ausmalen oder indem man ein paar tröstende Sprüche darauf schreibt".

In der Zwischenzeit haben sie 150 bis 200 Steine hergestellt, die in und um Bad Kissingen verteilt werden. "Vielleicht gibt es Leute, die hier und da schon einen Stein gesehen haben, denn wir haben schon einige platziert." Auf einer Bank, in einem Baumstamm oder auf einem Stromkasten sind sie zu finden. Der Finder darf sie behalten, aber noch besser: ihnen einen neuen Platz geben. Inzwischen ist auch eine Facebook-Seite eröffnet worden, auf der die entstandenen Kreationen und auch die Funde mit einem Hinweis auf das neue Versteck gezeigt werden. (Facebook: Happy Stones Bad Kissingen). red