Überaus erfolgreich war die Teilnahme der Stadt Baunach am letztjährigen Blues- und Jazzfestival mit rund 1200 Besuchern. Dies bewog den Stadtrat in seiner Sitzung erneut, darüber nachzudenken, ob man eine Neuauflage in diesem Jahr starten könne. Melanie Schmitt als Marketing-Leiterin stellte das Konzept des Blues- und Jazzfestivals, das vom Freitag, 3. August, bis Sonntag, 5. August, stattfinden soll, dem Gremium vor.
Auftreten sollen "Christine Set The Scene" und "Two in tune" am Freitag und Samstag im Schlosshof jeweils um 19.30 Uhr. Neu soll am Sonntag, 5. August, ein Jazzfrühstück um 10 Uhr im Café Messingschlager mit Tony Bulluck sein. Der Stadtrat stimmte einstimmig für eine erneute Teilnahme, nachgereicht werden sollen noch auf Anfrage von Rudi Wacker (SPD) die Kosten für die Ausrichtung des Blues- und Jazzfestivals, das durch den Bauhof von Baunach tatkräftig unterstützt wird.
Festgelegt wurde auch der Etat für die Anschaffung von Medien für die Stadtbücherei im Jahr 2018. Für 2012 bis 2017 stellte der Stadtrat jeweils 5000 Euro bereit. Hierauf wurde jeweils ein Zuschuss vom Sankt Michaelsbund von 1500 Euro gewährt. So wurden auch in diesem Jahr 5000 Euro für die Beschaffung von Medien im Haushalt eingestellt.


In Mischgebiet umgewandelt

Mehr formalen Charakter hatte die 1. Änderung des Bebauungsplanes "Am Reckendorfer Weg" durch die Gemeinde Gerach, in der eine Gemeindebedarfsfläche in ein Mischgebiet umgewandelt wurde, um entsprechende Grundstücke für ortsansässige Unternehmen bereithalten zu können. Der Stadtrat Baunach stimmte zu und verzichtete auf eine weitere Beteiligung.
Mit einer Gegenstimme wurde der Antrag der Pferdepartner Franken e. V. positiv beschieden, einen Zuschuss in Höhe von 15 Prozent der Pachtkosten für die Weideflächen und Stallungen für die Jahre 2016 und 2017 in Höhe von jeweils 690 Euro, also insgesamt 1380 Euro zu gewähren.
Fast schon am Ziel wähnen sich die Pferdepartner Franken beim geplanten Neubau der Vereinsanlage Pferdepartner Franken, die rund 1,5 Millionen Euro kosten soll und beantragten deshalb die Gewährung eines Investitionszuschusses von 15 Prozent, also 225 000 Euro. Der Antrag wurde einstimmig abgelehnt, weil, so Bürgermeister Ekkehard Hojer (CBB), noch kein rechtskräftiger Bebauungsplan vorliege und es somit an der Rechtsgrundlage für den Bau der Reiterhalle und zur Gewährung einer Förderung gemäß den Förderrichtlinien fehle.