Vor 20 Jahren wurde die Jugendfeuerwehr Nurn ins Leben gerufen. Da diese Initiative noch heute Bestand hat, wollten die Floriansjünger diesen Anlass nach zwei Jahrzehnten mit mehreren Aktionen in der Zeit vom April bis November begehen. Doch die Corona-Pandemie hat allen geplanten Maßnahmen ein Ende gesetzt. Nun hat man zumindest beim örtlichen Gerätehaus und an der Kreisstraße nach Hubertushöhe je ein Bauzaunbanner der Kreisjugendfeuerwehr aufgestellt, um zum einen für diese Organisation zu werben und zum anderen an das ausgefallene 20-jährige Bestehen aufmerksam zu machen.

Wie die neue Jugendwartin Lea Burger informierte, erstreckten sich die geplanten Aktivitäten von der bayerischen Leistungsprüfung, der deutschen Leistungsspange, der Jugendflamme Stufe drei, dem Kreisleistungsmarsch und einem Wissenstest bis hin zu einer Jubiläumsfeier und der Säuberungsaktion "Zamm geht's!". Wann nun alle diese Betriebsamkeiten nachgeholt werden, steht aufgrund der aktuellen Krisensituation nicht fest.

Die Initiative, eine Jugendfeuerwehr in Nurn zu gründen, hatte der damalige stellvertretende Kommandant Otto Förtsch ergriffen. Seine Bemühungen stießen auf offene Ohren, vor allem bei Markus Merkl und Jörg Greser, die jahrelang an der Spitze standen. Die Nachfolge von Jörg Greser, der inzwischen der Kommandant der Nurner Wehr ist, hatte seine Frau Julia übernommen. Ihr wiederum folgte zu Beginn dieses Jahres Lea Burger.

Nicht zuletzt wegen ständiger Übungen blieben Erfolge nicht aus. So wurden mehrmals der Kreisleistungsmarsch und Feuerwehrolympiaden gewonnen. Auch auf Bezirksebene wurden beachtliche Platzierungen erreicht. Aufgrund dieser Erfolge und der schon lange Zeit bestehenden Jugendwehr kommt auch Lob vom Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Raupach. Aber nicht nur dem Feuerwehrwesen widmen sich die jungen Ortsbürger, zu denen schon seit längerem weiblicher Nachwuchs gehört, sondern sie führten unter anderem auch Säuberungsaktionen in der Natur und auf dem Spielplatzgelände durch. Zahlreiche Jugendliche sind inzwischen aufgrund des Erreichens der Altersgrenze zur Erwachsenenwehr übergetreten. hf