Die Digitalisierung von Verwaltungsabläufen, insbesondere für das Beantragen von sozialen Leistungen, die Stärkung der Pflege bei den Bezirkskrankenhäusern sowie eine Überprüfung von Subventionen, zum Beispiel bei den Bayreuther Festspielen, sind die Eckpunkte des Bezirkstagswahlprogramms der Jungen Liberalen Oberfranken. Auf der Bezirksvorstandssitzung in Pegnitz fordert laut Pressemitteilung der Vorstand der Jugendorganisation der FDP: Der Bezirk kann mehr!
Für den Bezirkstagskandidaten Christian Weber aus Leutenbach sind die Bezirke als dritte kommunale Ebene grundsätzlich auf ein neues Fundament zu stellen. Dabei stellt der 29-jährige Christian Weber klar: "Entweder wir haben starke und selbstbestimmte oder keine Bezirke. Die Verwaltung und Einflussmöglichkeiten der Bezirke müssen für die Bürger transparent und klar verständlich sein. Daher benötigen wir eine Bezirksverwaltungsreform, angelehnt der Kreisebene, mit der Direktwahl des Bezirkstagspräsidenten, der nicht nur dem Bezirkstag vorsitzt, sondern auch die Regierung von Oberfranken leitet."


Live-Übertragungen?

Zur Transparenz gehöre unter anderem das Übertragen von Bezirkstagssitzungen im Internet, die Förderung von kommunalen Jugendparlamenten sowie die Verabschiedung einer Informationsfreiheitssatzung.
Thomas Nagel, Bezirksvorsitzender der FDP, lobt den Vorstoß der Jungliberalen: "Die Übertragung einer Stadt- oder Kreistagssitzung ist ein Angebot an die Bürger, sich mehr mit ihren kommunalen Themen zu beschäftigen und sich einzubringen."
Für die Jungen Liberalen Oberfranken sei das Ziel eine transparente kommunale Verwaltung. "Mehr denn je ist es nötig, Bürgern freien Zugang zu Informationen von Ämtern und Behörden zu ermöglichen", erläutert Stefan Wolf, Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen aus Gundelsheim. red