Der Bezirk Oberfranken unterstützt Menschen, die ihre Pflege im Alter nicht selbst finanzieren können mit der so genannten "Hilfe zur Pflege". Dabei ist der Bezirk sowohl für die ambulante als auch für stationäre Hilfe zur Pflege zuständig.

Im Jahr 2019 hat er dafür 81,2 Millionen Euro ausgegeben. Wann und wie die finanzielle Unterstützung beantragt werden kann, darüber informiert die Broschüre "Sozialhilfe für Senioren", die der Bezirk Oberfranken nach einigen gesetzlichen Anpassungen nun neu aufgelegt hat. Sie gibt einen umfassenden Überblick über die geltenden Rechtsnormen.

Dennoch weist Bezirkstagspräsident Henry Schramm darauf hin, dass jeder Fall von den Fachleuten individuell betrachtet wird: "Wir bieten passgenaue Beratung im Einzelfall an, denn keine Situation gleicht der anderen.

Dafür stehen den Betroffenen und ihren Angehörigen die Mitarbeiter der Sozialverwaltung in der Cottenbacher Straße 23 in Bayreuth derzeit aufgrund der Corona-Beschränkungen leider nur per E-Mail oder Telefon zur Verfügung." Personen, die einen unaufschiebbaren persönlichen Gesprächstermin benötigen, könnten sich per Telefon (0921/7846-0) vertrauensvoll an ihren zuständigen Sachbearbeiter wenden.

Die Broschüre "Sozialhilfe für Senioren - ein Überblick über die ambulante und stationäre Hilfe zur Pflege" kann kostenfrei per E-Mail (presse@bezirk-oberfranken.de) oder unter Telefon 0921/7846-1133 bestellt werden. Zudem steht sie auf der Homepage bezirk-oberfranken.de/sozialhilfe-fuer-senioren zum Download bereit. red