Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2017 im Regierungsbezirk Unter-franken für die ehrenamtliche Betreuung psychisch Kranker und psychisch Behinderter durch Laienhelfer insgesamt 29 242 Euro bewilligt.
Die bereitgestellten Mittel gingen an 11 unterfränkische Einrichtungen, bei denen sich insgesamt 182 Laienhelfer in ihrer Freizeit der Hilfe für psychisch kranke und psychisch behinderte Menschen widmen. Die Helfer werden für ihre Arbeit angeleitet und regelmäßig geschult. Die Zuwendungen stammen aus dem Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege und wurden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.
Laienhelfergruppen gibt es in Schweinfurt, Würzburg, Aschaffenburg, Lohr am Main, Bad Kissingen, Haßfurt, Miltenberg, Kitzingen, Werneck, Wombach und Bad Neustadt/Saale. Von dort aus werden unter anderem Gruppen- und Einzelbetreuungen durchgeführt. Die Betreuung durch eh-renamtlich arbeitende Laienhelfer soll den psychisch Kranken eine Teilnahme an den Abläufen des normalen Lebens ermöglichen. Hierzu werden zum Beispiel Freizeit- und Kontaktgruppen durchgeführt, die teils selbständig, teils unter der Begleitung einer Fachkraft angeboten werden.
Die Arbeit der Ehrenamtlichen ist ein wichtiger Bestandteil der sozialpsychiatrischen Arbeit. Anders als Sozialpädagogen, Psychologen oder Ärzte sind sie keine professionellen Helfer, sondern werden als interessierte helfende Mitbürger erlebt.
Diese Kontakte stellen für Menschen mit einer psychischen Erkrankung eine wohltuende Hilfe bei der immer wieder erlebten Ausgrenzung im Beruf, im gesellschaftlichen Leben und in zwischenmenschlichen Beziehungen dar.
Die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter kommen aus unterschiedlichen sozialen und beruflichen Gruppen und bereichern das Angebot der Beratungsstellen. Gefördert wurden unter anderem folgende Träger: Sozialdienst katholischer Frauen Schweinfurt, Caritasverband für den Landkreis Bad Kissingen e.V., Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband Würzburg e.V. ruf