Ein 30-jähriger, stark alkoholisierter Mann spazierte am Dienstag gegen 12.20 Uhr neben den Gleisen. Er wollte dort eine gefährliche und verbotene Abkürzung über einen wilden Bahnübergang nehmen.

Schnellbremsung eingeleitet

Der Triebfahrzeugführer eines Regionalexpresses erkannte die lebensgefährliche Situation und leitete umgehend eine Schnellbremsung, begleitet von einem Achtungspfiff, ein. Der aus Lichtenfels stammende Mann ignorierte jedoch dieses Warnsignal und setzte seinen Weg fort. Die Folge war ein Zusammenprall, der schwerste Verletzungen bei dem Deutschen verursachte. Eine im Klinikum durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund 2,8 Promille. Der Triebfahrzeugführer konnte seine Fahrt nicht mehr fortsetzten und musste abgelöst werden. Durch die Schnellbremsung wurden keine Reisenden verletzt. Der 30-Jährige muss sich nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr verantworten. pol