Beim SV Langensendelbach ist das Wort Trainer in der Winterpause in aller Munde. Der Spitzenreiter der Fußball-Kreisklasse 2 ER/PEG präsentierte einen Nachfolger für das Übungsleiterduo Alexander Schliffka und Maximilian Tauwald, die in der kommenden Saison unter Coach Daniel Rille als Spieler zur Verfügung stehen werden. Der 32-jährige Rille schließt sich von der DJK Kersbach dem SVL an und könnte in der Kreisliga 1 mit seiner künftigen Mannschaft auf seine jetzige treffen.
Ein weiterer bisheriger Spielertrainer verstärkt "L.A." sofort. Fabian Schöbel kommt mit der Empfehlung von 17 Toren in 13 Partien vom Bamberger A-Klassisten FC Frimmersdorf. Zudem kehrt Christopher Emmert von der SpVgg Effeltrich zurück, wo er in der Reserve kickte und nach wie vor die Bezirksliga-Frauen betreut.
Beim ebenfalls ungeschlagenen Baiersdorfer SV II hält sich Trainer Florian Mösel aus der Personalpolitik heraus: "Darum kümmern sich andere. Ob sich etwas verändert hat, sehe ich beim Auftakttraining", sagte der 39-Jährige kürzlich. Fest steht, dass Max Wirth und Yannick Johnen den Verein verlassen haben. Torwart Moritz Krause pausierte zuletzt, fängt jetzt aber wieder zum Kicken an. Dazu kommt Marcel Hartmann vom FC Herzogenaurach.
Neuigkeiten gibt es auch beim TSV Ebermannstadt. In der Winterpause gab der Verein bekannt, dass die Trainer Roland Beck und Walter Horsch zur neuen Saison aufhören. Mit Stefan Hiltl wurde schon ein adäquater Ersatz an Land gezogen. Seine Vorgänger müssen im Kampf um den Aufstieg auf Okan Kilic verzichten, der sich dem SC Neuses anschließt.
Auch der SV Poxdorf geht mit einem neuen Übungsleiter in die Runde 2018/2019, denn Florian Poesdorf hat sich entschieden, eine Pause als Coach einzulegen, wird seinen Spielerpass aber beim aktuellen Tabellenvierten lassen. Für ihn übernimmt im Sommer der bisherige Pinzberger Patrick Glauber. Verabschiedet hat sich Jonas Reck zum Lokalrivalen Effeltrich, der mit Coach Michael Appelt in die kommende Spielzeit gehen will und ab sofort auf Tim Schuster (21) verzichten muss. Der Angreifer schließt sich dem Kreisligisten TSV Röttenbach an.
In Eggolsheim gibt es zum Jahreswechsel einen Hospitanten. Dominik Dötzer wechselt vom oberen Eggerbach an den unteren. Der 26-jährige Mittelfeldspieler und ehemalige Spielertrainer des TSV Drügendorf will nach seinem Kreuzbandriss wieder fit werden und in der Vorbereitung langsam angreifen. Außerdem nutzt er den Wechsel, um sich bei den Spielertrainern Lutz Reinhold und Ralph Turnwald auf den Trainerschein vorzubereiten. Das DJK-Duo hat verlängert.
Die DJK Wimmelbach begrüßt zwei Rückkehrer in ihren Reihen: Lars Schwarzmann von der SpVgg Effeltrich und Florian Pihl vom FC Wacker Trailsdorf schließen sich nach kurzem Intermezzo wieder dem Team von Trainer Markus Schock an, der seinen Vertrag genauso wie Assistent Simon Schwarzenbach verlängert hat. Dessen letzter Gegner vor der Winterpause, der ASV Höchstadt, verstärkt sich für die Rückrunde mit Gezim Feta, der bis November Spielertrainer des TSV Vestenbergsgreuth war.
Beim SV Kleinsendelbach hat sich in der Winterpause gar nichts getan. Ob Trainer Mark Bramsche weitermacht, steht auch noch nicht fest. Ähnlich sieht es beim FC Schlaifhausen aus. Die Verantwortlichen hoffen auf zahlreiche Rekonvaleszenten und eine Leistungssteigerung. Wolfgang Auer legt sein Traineramt zum Saisonende nieder, Der FC ist noch auf der Suche nach einem Nachfolger.
Bei der SpVgg Dürrbrunn hat Trainer Michael Taschner um eine weitere Saison verlängert. Das Projekt Klassenerhalt geht der Aufsteiger unverändert an. Der SV Hetzles hat in der Winterpause Adrian Duddeck verloren, der zu TuSa Düsseldorf wechselt. Die Zukunft von Trainer Onur Thompson ist noch ungewiss. Die punktgleich mit dem ATSV Forchheim auf dem ersten Abstiegsplatz stehende Spvgg Hausen hofft wie ihr Namensvetter mit dem Zusatz "Schlaif" auf die Genesung der Verletzten. Trainer Jörg Welker benötigt ab Sommer einen neuen Assistenten, da sein Amtsvorgänger und aktueller Co-Trainer Christian Nagengast zu seinem Ex-Verein Vestenbergsgreuth zurückkehren wird.
Der ATSV rüstet im Kampf um den Klassenerhalt am meisten auf. Aus der Kersbacher Reserve kommen Andreas Geilinger und Oliver Grimm zurück. Großes Potenzial hat Patrick Giehl, der in den vergangenen Jahren kürzer trat und zuletzt ein paar Einsätze in der Wimmelbacher Zweiten absolvierte. Vierter Neuer ist Emrah Deniz vom FC Wichsenstein, der zuletzt allerdings ein Jahr pausierte. Neben dem Quartett freut sich Tekin Atar auf eine weitere Spielzeit als Coach der Forchheimer.
Mit einem Endspurt brachte sich die DJK Willersdorf in Schlagdistanz zu den sicheren Tabellenplätzen. Der Verein belohnt das unabhängig davon, ob der Ligaverbleib gelingt, mit der Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses von Übungsleiter Michael Hobner sowie Co-Trainer Sascha Postler. Einen Neuzugang hat Spielleiter Tobias Hofmann noch in Aussicht.
Auch der SV Weilersbach vertraut trotz der prekären Lage seinem Coach: Das Schlusslicht wird auch 2018/2019 von Simon Dimter betreut. Immerhin kann die Gloria mit Siegen in den Nachholspielen den Anschluss herstellen. Die nötigen Tore soll Neuling René Schrettenbrunner schießen. uwke