Anlässlich des Weltwassertages der UN lud die Wasserwacht , Ortsgruppe Lichtenfels , nach zweijähriger Corona-Zwangspause wieder zum „Ramadama 22“, einer Müllsammelaktion rund um den Lichtenfelser Badesee, im Flussbad und längs der Wege am Main bis zum Baumarkt Obi.

Zahlreiche Wasserwachtsmitglieder im Alter von sieben bis 70 Jahren sind dem Aufruf gefolgt, um ihren Teil zum aktiven Umweltschutz beizutragen. Die Sammelaktion dauerte rund zweieinhalb Stunden, das Ergebnis war ein ganzer Anhänger voller prall gefüllter Mülltüten. Hauptsächlich achtlos weggeworfener Wohlstandsmüll , Flaschen, teils Scherben, Dosen, Zigaretten- und Süßigkeitenverpackungen, aber auch jede Menge Hundekotbeutel und Tempotaschentücher waren unter den unschönen „Fundsachen“.

„Wissen denn die Menschen nicht, dass Tempotaschentücher draußen in der Natur nicht so schnell verschwinden“, war die Frage eines jungen Sammlers. Er wusste aus dem Biounterricht zu berichten, dass gerade Tempotaschentücher, achtlos weggeworfen, oft nach zwei Jahrzehnten nicht verrottet sind. Diese und ähnliche Debatten zum Thema „Umweltbewusstsein“ gab es dann beim Bratwurstimbiss nach getaner Arbeit. Diese vom Vorstandsteam der Lichtenfelser Wasserwacht organisierte Stärkung wurde auch vom Landratsamt bezuschusst. mfa