Sechs Bildhauer und Bildhauerinnen nehmen  an der 28. Auflage des Kunstprojektes „Holzart“ im Frankenwald teil. Seit 13. Juli arbeiten sie an ihren Skulpturen in offenen Ateliers in fünf Landkreisgemeinden. Eine Künstlerin ist eigens dafür aus Griechenland angereist.  Organisator Ingo Cesaro hatte sogar einen Interessenten aus Costa Rica. Wer  für die Teilnahme ausgewählt wird, sei immer auch eine Kostenfrage, merkt er an. Denn: Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung übernimmt der einladende Verein „Regionale Kunstförderung Kronach“.  Das  Material wird vom Forstbetrieb Nordhalben der Bayerischen Staatsforsten gestellt. In der Regel sind es Eichenstämme, weil dieses Holz besonders haltbar ist. Die Gemeinden leisten einen Beitrag, der Landkreis auch.  Hauptsponsor ist die Sparkasse Kulmbach-Kronach.

Verkauf möglich

Die Arbeit ist anstrengend. Regulär bezahlt wird sie nicht. Für die Teilnehmenden besteht die Chance, das eigene Werk anschließend verkaufen zu können. Doch eine Garantie dafür gibt es nicht.  Während ihrer Zeit vor Ort erhalten die Künstler jeweils ein sogenannten Handgeld, wie wir von Ingo Cesaro erfahren haben  – 500 Euro zur freien Verfügung.  Ihm liegt sehr an einem Miteinander: „Wir treffen uns jeden Abend an einem anderen Ort zum Essen und Austausch.“  Eine Mischung aus weit Angereisten und Teilnehmern aus der näheren Umgebung ist ihm wichtig. Schon allein deshalb, weil es dann außer ihm selbst bei Bedarf einen Ansprechpartner gibt, der sich hier auskennt.    pp