Eines wurde bei der Jahreshauptversammlung der 226 Mitglieder starken FFW Burgkunstadt nach dem eindrucksvollen Bericht von Kommandanten André Grothues klar: Es konnten während der Pandemie kaum Übungen durchgeführt werden, aber dennoch war die Feuerwehr immer für ihre Bürger und in Not oder Schwierigkeiten geratenen Menschen da. Wie Zweiter Vorsitzender Thomas Petterich berichtete, war der Erhalt des neuen Fahrzeuges HLF20 ein Höhepunkt. Die Einweihungsfeier mit Segnung musste aber wiederum ein gutes Jahr warten.

André Grothues konnte vermelden, dass der aktiven Wehr im Moment 50 Männer und Frauen angehören. 17 von diesen Aktiven sind in weiteren Feuerwehren tätig und haben somit eine Doppelmitgliedschaft. Aktuell hat die Burgkunstadter Wehr 24 Atemschutzgeräteträger. In den letzten beiden Jahren wurde die Wehr zu insgesamt 176 Einsätzen gerufen. Sechs Wehrmänner haben seit Beginn der Pandemie die Feuerwehr verlassen. Acht Mitglieder der Jugendfeuerwehr rückten nach.

Stadträtin Ulrike Dinglreiter übermittelte die Grüße der Stadt Burgkunstadt . Man könne nur Danke sagen für eine unermüdliche Präsenz während der Pandemie. Es sei ein schönes Zeichen, wenn die Bevölkerung bei den Feuerwehren spüre: „Ihr könnt euch auf uns verlassen!“

Kreisbrandmeister Michael Kannengießer überbrachte die Grüße der Kreisfeuerwehrinspektion. Er lobte die Arbeit in der Burgkunstadter Wehr.

Höhepunkt zum Abschluss der Versammlung war die Ehrung verdienter Feuerwehrkameraden, die Michael Kannengießer zusammen mit Kommandant André Grothues und Stadträtin Ulrike Dinglreiter vornahm. Für zehn Jahre aktiven Dienst wurden Martin Berthold und Peter Nikolay ausgezeichnet, für 20 Jahre aktiven Dienst Kristina Völk und Heiko Groß, für 25 Jahre aktiven Dienst Matthias Eberlein und André Groth, für 40 Jahre aktiven Dienst Guido Zengel. Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde schließlich Harald Pülhorn geehrt. rodi