Vor der zweiten Hitzewelle des Sommers ruft Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) die Menschen in Bayern zum Wassersparen auf. Als Begründung nannte er die niedrigen Grundwasserbestände und die anhaltende Trockenheit. „Jeder verantwortungsvolle Umgang mit Wasser hilft dabei, unsere natürlichen Ressourcen zu schonen“, sagte er. Inwiefern konkrete Wassersparmaßnahmen erforderlich würden, müssten die Behörden vor Ort anhand der jeweils konkreten Situation entscheiden.
Generell zeigten die Hitzeperioden und die wenigen Niederschläge in diesem Jahr, dass die Folgen des Klimawandels zunehmend auch in Bayern spürbar sind. Zuletzt hatte die Stadt München wegen des deutlich höheren Trinkwasserverbrauchs „Notmaßnahmen“ zum Wassersparen ergriffen. Zehn der 150 Zierbrunnen, die am meisten Wasser verbrauchen, wurden abgeschaltet. Die Stadt Landau an der Isar hatte kürzlich sogar ein Bewässerungsverbot ausgerufen.
In Südbayern sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Wochenende bis zu 32 Grad möglich. Im Norden des Freistaats liegen die Höchstwerte am Samstag bei 26 Grad im Hofer Land und bis zu 33 Grad im westlichen Franken. dpa