Harald Weyrauther hat der FT-Artikel vom gestrigen Montag über Pfarrer Bogdan Puszkar keine Ruhe gelassen . Der Busfahrer der Firma Basel in Viereth-Trunstadt marschierte zu seinen Chefinnen Annette und Martina Basel: „Ich habe gesagt, dass der ausrangierte Linienreisebus nicht verkauft, sondern für die Arbeit von Pfarrer Puszkar zur Verfügung gestellt werden soll“, berichtet Weyrauther unserer Zeitung.

Seine Chefinnen überlegten nicht lang und sorgten für die Erledigung der notwendigen Formalitäten wie z.B. in Ausfuhrkennzeichen. Und sagten zu, nicht nur den Bus zu spenden, sondern auch den Sprit für die Fahrt an die polnisch-ukrainische Grenze zu bezahlen. Wenn alles glatt läuft, wird Harald Weyrauther selbst im Bus am Steuer sitzen, zwei Kollegen begleiten ihn für die Rückfahrt im Sprinter. Obendrein startet er in Absprache mit seiner Firma einen Hilferuf: „Der Bus soll ja nicht leer bleiben!“ So sammelt Harald Weyrauther gemeinsam mit Markus Dütsch und anderen Helfern dringend benötigte Güter wie warme Decken, Schlafsäcke, Hygieneartikel, Verbandskästen, haltbare Lebensmittel.

Vom heutigen Dienstag an bis Freitag können die Sachspenden jeweils von 7 bis 14 Uhr bei der Firma Basel, Hauptstraße 33, in Viereth-Trunstadt abgegeben werden. „Wir haben eigens eine Garage frei gemacht, Kartons und Tische stehen bereit“, so Weyrauther. Seine Handynummer für Rückfragen: 0177/7774244. Die Firma Basel ist erreichbar unter der Nummer 09503/92210. mkh