Mit einem rundum gelungenen Festwochenende hat der Traditions-Gebäude-Erhaltungsverein das Schützenfest am Tettauer Schützenhaus wieder aufleben lassen.
Drei Tage lang herrschte auf dem Festgelände reger Betrieb – das Festzelt war an allen Veranstaltungstagen bis auf den letzten Platz gefüllt. Selbst der Wettergott zeigte sich den Veranstaltern wohlgesonnen: Trotz ungünstiger Regenprognosen am Sonntag blieben die Besucher von Regen verschont.
Vereine marschierten mit
Ein besonderer Höhepunkt war der Festumzug am Sonntag. Dem Aufruf, gemeinsam mit Blasmusik zum Schützenplatz zu marschieren, folgten einige Vereine und Gäste. Angeführt von der Vorstandschaft des Traditions-Gebäude-Erhaltungsvereins, politischen Mandatsträgern sowie der „Dadner Jugend“ setzte sich der Festzug von der „Alten Post“ aus in Bewegung und zog, begleitet vom Musikverein Tettau, zum Festgelände.
Dort wartete auf die jüngsten Besucher eine Hüpfburg sowie das beliebte Angebot an Süßwaren und weitere Attraktionen. Für das leibliche Wohl sorgten unter anderem die Mitglieder der Dadner Rasselbekk, die mit Bratwürsten und Steaks großen Zuspruch fanden.
Am späteren Nachmittag des Sonntags waren sämtliche Speisen restlos ausverkauft – ein deutliches Zeichen für den hervorragenden Besuch des Festes.
Auch die Bierverlosung sorgte für Spannung. Sämtliche Preise konnten an Gewinner übergeben werden. Den Hauptpreis – ein Spanferkel für 10 bis 15 Personen inklusive 30 Litern Bier – gewann Waldemar Schmidt.
Über den zweiten Preis, ein Wohnzimmerkonzert mit den Solistinnen und Solisten des Theater- und Musicalensembles Tettau, darf sich Monika Dehler freuen.
Musikalisch viel geboten
Musikalisch wurde den Gästen an allen Tagen einiges geboten. Der Musikverein Tettau begeisterte nicht nur mit seiner Blasmusik, sondern unterstützte die Veranstalter auch tatkräftig im Ausschank. Das Theater- und Musicalensemble Tettau gestaltete am Freitag- und Samstagabend das abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm.
Beim Wirtshaussingen sorgten die Musikerinnen und Musiker aus Buchbach und Windheim für beste Stimmung und luden zahlreiche Besucher zum Mitsingen ein.
Besonders gefreut haben sich die beiden Vorsitzenden, Benjamin Baier und Dominik Schiefner, über den großen Zuspruch aus der Tettauer Bevölkerung. Ein bewegender Moment war zudem der Besuch der beiden letzten Vorsitzenden der aufgelösten Schützengesellschaft Tettau, Helmut Neubauer und Rudolf Eschrisch, die am Sonntag das Festzelt besuchten. Für die Veranstalter war dies ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit der Geschichte des traditionsreichen Schützenhauses.
Der Traditions-Gebäude-Erhaltungsverein dankt allen Helfern. Ein Fest dieser Größenordnung ist nur möglich, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken. Ob beim Auf- und Abbau, in Küche und Ausschank, an den Verkaufsständen, bei der Organisation oder im Hintergrund – jeder Beitrag hat zum Gelingen des Festes beigetragen.
Ein ganz besonderer Dank gilt den zahlreichen Jugendlichen aus Tettau. Mit beeindruckendem Engagement und großem Teamgeist haben sie den Auf- und Abbau des rund 300 Personen fassenden Festzeltes nahezu in Eigenregie übernommen. Dieser Einsatz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig das Schützenhaus inzwischen für die Jugendarbeit geworden ist und wie selbstverständlich sich die junge Generation für ihre Heimat einsetzt.
Ebenso herzlich dankten die Verantwortlichen den direkten Anwohnern des Schützenplatzes für ihr Verständnis, ihre Geduld und ihre Unterstützung während des gesamten Festwochenendes. Ein solches Miteinander sei keineswegs selbstverständlich und trage wesentlich dazu bei, dass Veranstaltungen dieser Art überhaupt möglich seien.
Nach dem großen Erfolg steht bereits fest: Auch im kommenden Jahr soll am ersten Juliwochenende wieder das „Dadner Schützenhausfest“ stattfinden. Erste Ideen und Planungen laufen bereits.
Erlös für Erhalt des Hauses
Der Erlös der Veranstaltung fließt vollständig in den Erhalt des Schützenhauses, das heute zahlreichen Vereinen, kulturellen Gruppen und insbesondere der Tettauer Jugend als Begegnungsstätte dient.
Mit dem dort entstandenen Jugendtreff ist innerhalb kurzer Zeit ein Ort entstanden, der Gemeinschaft, Ehrenamt und gelebte Tradition miteinander verbindet. red