Die „Wickendorfer Musikanten “ sorgten zum Auftakt der 150-Jahrfeier der Feuerwehr Pressig mit ihrer heißen Stimmungsmusik für flammende Begeisterung der Besucher und entzündeten ein Feuerwerk, das mehrere Stunden das Feuerwehrhaus in ein musikalisches Feuer verwandelte und die Stimmung zum Siedepunkt brachte.

Viertägiges Spektakel

Schirmherr Bürgermeister Stefan Heinlein ( CSU ), eröffnete mit dem Bieranstich viertägige Jubiläumsspektakel.

Nach seinem obligatorischen Gedichtvortrag mit Pointen auf bevorstehende Feiern und Festlichkeiten ergriff er den Schlegel, um das erste Fass Bier anzustechen.

Misslungener erster Schlag

Allersdings missglückte der erste Schlag, denn der Bierhahn löste sich aus dem Fass. Doch mit vielen Helfern, zu denen auch der Brauereichef Christian Höfner gehörte, glückte der zweite Versuch.

Die Krüge wurden schnell mit dem Freibier gefüllt, die Wickendorfer Musikanten forderten mit einem „Prosit der Gemütlichkeit“ zum Anstoßen der Krüge an und der erste Schluck des süffigen Gerstensaftes machte Lust auf mehr.

Im Nu scharten sich weitere Honoratioren der Marktgemeinde, vor allem Rätinnen und Räte des Gemeinderatsgremiums, um das Freibierfass.

Beim Anstich waren die Verantwortlichen der Jubelwehr, Erster Vorsitzender Thomas Günther (auch Zweiter Bürgermeister), stellvertretende Kommandanten Andre Stadelmann und Thomas Frashek, Zweiter Vorsitzender Jürgen Fischer , der Brauereichef der Gampertbräu, Christian Höfner und Erster Kommandant Daniel Bartsch aufmerksame Beobachter des Geschehens.

Danach sorgten die beliebten Wickendorfer Musikanten mit ihrem breit gefächerten Programm für beste Stimmung. Das Repertoire reichte von traditioneller Blasmusik über moderne Unterhaltungsmusik bis hin zu aktuellen Chart-Hits und lud Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen zum Mitklatschen, Schunkeln und Mitsingen ein.

Vielseitiges Programm

Die über 20 Musikerinnen und Musiker auf der Bühne, darunter acht Sängerinnen und Sänger , mit abwechslungsreichen Solostimmen, Duetten und gemeinsamen Gesangseinlagen verstanden es, eine Riesenstimmung ins Feuerwehrhaus und Festzelt zu zaubern.

Schon zwei Stunden vor dem Auftritt waren filigrane technische Arbeiten notwendig, um rund zwei Kilometer Kabel zu verlegen, die für eine optimale Beschallung mit entsprechender Illumination sorgten.