Kunst und Kultur stehen im Augenblick nicht so sehr im Fokus der Öffentlichkeit. Der Heimatkundliche Verein zeigt zurzeit im Strullendorfer „Glaskasten“ (Lindenallee 2) Werke des jungen Kunstschmieds Simon Koch. Dort, wo sich früher schon eine Schmiede befand.

Das Schmieden hatte Koch schon vor Jahren als Hobby begonnen, aber irgendwann wurde ihm bewusst, dass dies sein Beruf werden wird. Nach einer einjährigen Ausbildung beim Schmied Ortwin Poltz in Hausen studierte er Design und Kunstschmiedetechniken an der Universität von Wales in Hereford.

Drei Jahre lang lernte er dort traditionelle Schmiedetechniken, vom Bau der eigenen Werkzeuge über die verschiedensten Verbindungstechniken, den Umgang mit Werkzeug und Material, sowie den Entwurf und die Umsetzung der Projekte. Die Schwerpunkte der dortigen Ausbildung lag im selbstständigen Design von Produkten und Kunstobjekten.

Sehr großen Wert legt man in Hereford auf das Bearbeiten des Metalls in Handarbeit . Im Gegensatz zu den sehr industriell ausgerichteten Ausbildungen in Deutschland, steht an der Universität St. Trinity of Wales in Hereford das Erlernen traditioneller Techniken im Mittelpunkt. Neben Vorlesungen in Design, Materialkunde und Kunstgeschichte wurde er dort drei bis vier Tage pro Woche in der Schmiede ausgebildet. Mit dem Abschluss BA (Hons) Artist Blacksmithing beendete er seine Ausbildung und kehrte zurück nach Franken. Mittlerweile hat sich Simon Koch in Strullendorf am Mühlberg niedergelassen.

Zusätzlich zu den Arbeiten von Simon Koch sind auch noch Fotografien von Martha Rose zu bestaunen. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation kann der Ausstellungsraum nicht betreten werden. Die Objekte sind jedoch gut von außen zu sehen.

Wer mit Simon Koch in Kontakt treten möchte, kann dies gerne unter der Rufnummer 0171/3007733 oder via E-Mail an info@muehlenschmiede.de tun.