Nach zweieinhalb Jahren polizeipraktischer Ausbildung im Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrum (BPOLAFZ) Bamberg haben 454 Frauen und Männer die Laufbahnprüfung des mittleren Polizeivollzugsdiensts erfolgreich abgeschlossen. Aus diesem Anlass wurden sie feierlich ernannt und im Beisein ihrer Angehörigen und zahlreicher Ehrengäste aus der Stadt Bamberg und der Politik verabschiedet. Die Zeremonie wurde durch das Bundespolizeiorchester München musikalisch begleitet.
Der Jahrgangssprecher, Polizeimeister Jakob Sedlmayr, gab in seiner Ansprache einen kurzen Einblick in die zurückliegende Ausbildungszeit und bedankte sich bei Polizeidirektor Jürgen Miketiuk und seinem gesamten Team für die prägenden Jahre in Bamberg .
Als Lehrgangsbester wurde Elias Schmidbauer ausgezeichnet und zum Polizeimeister ernannt.
Im Rahmen seiner Festrede gratulierte Polizeidirektor Jürgen Miketiuk allen Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung und betonte an dieser Stelle, froh und stolz zu sein, dass jede und jeder Einzelne für die innere Sicherheit in Deutschland eintreten werde.
Dieser Würdigung schloss sich der Dritte Bürgermeister der Stadt Bamberg , Wolfgang Metzner , vollumfänglich an. Er wünschte den frischgebackenen Polizistinnen und Polizisten viel Freude an ihrer Tätigkeit und dass sie immer gesund nach Hause kommen.
Im Freistaat Bayern verbleiben 30 Prozent der Polizeimeisterinnen und Polizeimeister . Der Frauenanteil des Jahrgangs beträgt 33 Prozent.
Seit Beginn des Ausbildungsbetriebs im September 2016 haben nunmehr 5606 Polizistinnen und Polizisten ihre Ausbildung in Bamberg erfolgreich beendet.
Das Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrum ist fachlich der Bundespolizeiakademie in Lübeck nachgeordnet. Es ist das größte der sieben Aus- und Fortbildungszentren der Bundespolizei . Seit dem 1. September 2016 wurden bereits mehr als 5600 Polizistinnen und Polizisten ausgebildet und an die Einsatzdirektionen im gesamten Bundesgebiet übergeben. Mehr als 730 Stammkräfte ermöglichen den Ausbildungsbetrieb von aktuell rund 1600 jungen Männern und Frauen. red