Die Dorfgemeinschaft blickte bei ihrem Jahresabschluss in der Brauerei Sauer auf 25 Jahre zurück, in denen sie das Dorfleben in ihrem Ortsteil der Gemeinde Strullendorf gestaltete. Michael Ehrenberg dankte Franz Will für 25 Jahre Engagement an der Spitze mit einem Gedicht.
Aus der Taufe gehoben wurde die Initiative, als Will zu seinem 50. Geburtstag auf persönliche Geschenke verzichtete und um die Finanzierung eines Dorfbrunnens und einer Sitzgruppe bat. „Bei einer derartig verrückten Idee brauchst du einen Freund, der dich unterstützt“, sagte Will. Mit dem Gemeinderat Ludwig Werner konnten Bürgermeister Andreas Schwarz und die Gemeindeverwaltung für die Projektumsetzung gewonnen werden. Nach einer Rekordbauzeit von vier Monaten wurde der neue Dorfplatz mit einem Fachwerkhaus als Bushaus für die Dorfkinder eingeweiht. Seitdem prägt das Duo „Franz und Lumbi“ das Dorfleben für Kinder und Jugendliche, Bürgerinnen und Bürger.
Dass es ihnen gelang, eine junge Generation zu begeistern, lässt beide gelassen in die Zukunft schauen. Dass der Dorfbrunnen zu einem der schönsten Osterbrunnen im Landkreis zählt, wie der ehemalige Pressefotograf Rudi Mader feststellte, und dass das Bushäuschen zur Pizzeria beim Brunnenfest wird, ist nur möglich durch die Mithilfe vieler Helferinnen und Helfer. Kinderbelustigung bei allen Dorffesten, der Besuch des Nikolaus und das Festhalten an alten Osterbräuchen prägen das Dorfleben im Jahreslauf.
Helmut Schmitt übernahm zusammen mit Michael Ehrenberg den „Staffelstab“. Um die Kinderbetreuung kümmert sich Laura Will mit ihrem Vater Wolfgang. Um für die Zukunft Franz Will zu entlasten, wurde ihm ein Regiestuhl geschenkt, denn sein Rat wird gefragt bleiben. Franz Will, Dorfgemeinschaft Roßdorf am Forst