Die Geschichte des Königs mit seinem Falken, die Geschichte der drei Kalender und die siebente Reise Sindbads – Rimsky-Korsakovs Scheherazade führt das Jugendsymphonieorchester Oberfranken (JSO) am Ostermontag, 6. April, in der Konzert- und Kongresshalle in Bamberg als symphonisches Werk und als Lesung auf. Los geht es um 18 Uhr.
Die symphonische Suite des russischen Komponisten Rimski-Korsakow ist von der orientalischen Kultur inspiriert und erzählt Geschichten der Heldin Scheherazade. Rezitatorin ist Aline Joers, Ensemblemitglied im Theater im Gärtnerviertel (TiG) in Bamberg und gemeinsam mit Valentin Bartzsch Künstlerische Leiterin des Theaters.
Das berühmte Konzertmeistersolo wird Elisabeth Schöneck spielen. Sie freut sich darauf, auch in diesem Jahr wieder als Konzertmeisterin und Scout Teil des Projektorchesters zu sein: „Wenn junge, talentierte Musikerinnen und Musiker zusammenkommen, entsteht eine besondere Spannung – eine Energie, die trägt, verbindet und in den Konzerten Momente hervorbringt, die immer wieder neu berühren und staunen lassen“. Die Violinistin wurde bereits bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter die International Violin Competition Amigdala.
Die rund 100 jungen Musikerinnen und Musiker haben intensive Probentage im Schullandheim in Pottenstein absolviert. Krönender Abschluss im Orchesterkurs von Haus Mar-teau ist die kleine Tournee der jungen Künstler im Alter von 14 bis 25 Jahren, die mit dem Konzert in Bamberg endet.
„Wir haben dieses Jahr ein besonderes Programm im Gepäck, das gut zum Fabulieren einlädt, geht es doch bei Isolde und Scheherazade um Frauenfiguren, Heldinnen in den musikalischen Erzählungen“, so JSO-Dirigent Till Fabian Weser. „Und aus Anlass der 150-Jahr-Feier des Grünen Hügels haben wir als Besonderheit mit der Sopranistin Aleksandra Gawrych eine große Stimme im Orchester“, fährt der Dirigent fort.
Neben Rimsky-Korsakovs Scheherazade stehen im Joseph-Keilberth-Saal Mozarts Konzert für Oboe und Orchester sowie Vorspiel und Liebestod aus Wagners Tristan und Isolde im Konzertprogramm . Mit der jungen Oboistin Antonia Greifenstein setzt das Orchester die erfolgreiche Förderung junger Solistinnen und Solisten aus den eigenen Reihen fort.
Der Orchesterkurs von Haus Marteau möchte jüngere Besucher für Musik begeistern, deshalb ist der Eintritt für Kinder bis zwölf Jahren frei, so die Pressemitteilung.
Karten gibt es online unter jso-oberfranken.de/konzerte/ und an der Abendkasse. red