Die Stadt Bamberg darf zwei weitere Jahre den Titel "Fairtrade-Stadt" führen. Der Verein TransFair, der sich die Förderung des fairen Handels zum Ziel gesetzt hat, teilte der Stadtspitze mit, dass Bamberg die erforderlichen Kriterien erfüllt. Bürgermeister Jonas Glüsenkamp (Grüne) freute sich über die gute Nachricht und rief und Bürger auf, die Kampagne zu unterstützen, insbesondere durch den Kauf von fair gehandelten Produkten.

"Mitmachen bei der ,Fairtrade-Stadt Bamberg' können alle, die fairen Handel fördern möchten. Egal, ob Einzelhandel, Gastronomie, Schulen, Vereine oder als Einzelpersonen", so Glüsenkamp. "Das Infofaltblatt ,Bambergs Fairführer' informiert über die Aktion und hilft bei der Suche nach Einkaufsmöglichkeiten für faire Produkte. Es ist unter anderem im Rathaus am ZOB erhältlich sowie auf der Homepage der Stadt Bamberg zu finden."

Hinter der Kampagne stehe die Idee, dass jeder auf lokaler Ebene mithelfen kann, mit fairem Handel den Welthandel gerechter zu gestalten und damit ein Zeichen zu setzen gegen die Armut in den Erzeugerländern des Südens. "Fair gehandelte Produkte erkennt man in den Geschäften ganz einfach an dem Fairtrade-Logo", so Glüsenkamp.

An der Aktion nehmen derzeit 692 Städte und Gemeinden in Deutschland teil. Bamberg bewarb sich erstmals 2014 erfolgreich um den Titel "Fairtrade Stadt". red