Im März soll es losgehen in Hutschdorf: Die Fachklinik Haus Immanuel, die seit 1907 alkoholabhängige Menschen und seit 1961 ausschließlich suchtmittelabhängige Frauen behandelt, startet mit dem Abriss des alten Klinikgebäudes, um danach mit dem Bau eines neuen vollstationären, Mutter-Kind-Zentrums mit angeschlossener Kindertagesstätte beginnen zu können.

6,6 Millionen Euro

Einen Teil der Baukosten von rund 6,6 Millionen Euro möchte die Hutschdorfer Rehaklinik über modernes Crowdinvesting in Kooperation mit dem Stuttgarter Unternehmen Xavin finanzieren. Bis heute wurden so erfreulicherweise knapp 200 000 Euro an Darlehensgeldern gesammelt. Bis 12. Februar 2021 läuft noch die Zeichnungsfrist für weitere Darlehen.

Danach werden die Förderungen der bisherigen Anleger abgerufen. Wer sich noch ein sicheres Investment in der Region sichern möchte, kann dies zu folgenden Konditionen tun: acht Jahre Laufzeit, fester Zinssatz von 0,9 Prozent. Weitere Informationen dazu sind auf der Homepage der Klinik unter www.haus-immanuel.de abrufbar.

Zwölf Wohnung geplant

Das neue Mutter-Kind-Zentrum in Hutschdorf wird Platz für zwölf Mütter mit bis zu 16 Kindern bieten. Es sind insgesamt zwölf Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern geplant. In den vergangenen Jahren rückte vor allem die Mitbetreuung und Förderung von Kindern immer stärker in den Fokus der Betrachtung.

Dieser Ansatz wird durch den Neubau einer hausinternen Kindertagesstätte weitergeführt. Mütter und Kinder sollen in Hutschdorf auf dem Weg in ein eigenverantwortliches und strukturiertes Leben unterstützt werden und die Vorzüge eines stabilen Umfeld kennenlernen. red