Zwischen Hausen und Kleinbrach haben die Bauarbeiten zur Verbesserung der Verkehrs- und Hochwasserinfrastruktur begonnen. Insgesamt werden rund 1,8 Millionen Euro investiert. Zum Auftakt der Maßnahme steht die Straße „In der Au“ im Fokus: Die Sanierung erstreckt sich von der Kreuzung an der Nordbrücke entlang des Sportgeländes in Hausen bis zum Feuerwehrhaus in Kleinbrach.

Die Fahrbahndecke wird vollständig abgefräst und durch neuen Asphalt ersetzt. Zusätzlich werden die Seitenbereiche stabilisiert und die 90-Grad-Kurve in Kleinbrach leicht in Richtung der Wohnbebauung verlegt, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Umleitungsstrecke

Im Zuge der Arbeiten werden Ausweichstellen eingerichtet, die abschnittsweise auf beiden Seiten der Strecke den Begegnungsverkehr ermöglichen. Die Erreichbarkeit des Sportgeländes sowie des Anwesens Altenburger Haus bleibt gewährleistet. Die Sanierung steht in engem Zusammenhang mit den vom Staatlichen Bauamt geplanten Ertüchtigungen der Saalebrücken zwischen Hausen, Kleinbrach und Großenbrach, die ab 2027 vorgesehen sind. Während dieser Arbeiten wird die Straße „In der Au“ abschnittsweise als Umleitungsstrecke dienen.

Für den Fall eines Hochwasserereignisses wird zusätzlich eine Notumleitungsstrecke eingerichtet: Kann die Straße „In der Au“ während der Brückenarbeiten nicht genutzt werden, kann eine Verbindung zwischen dem Altenburger Haus, dem Klaushof und dem Friedhof Kleinbrach gefahren werden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Maßnahme ist der Neubau des Geh- und Radwegs zwischen dem Sportplatz Hausen und dem Feuerwehrhaus Kleinbrach. Der Geh- und Radweg wird verbreitert. Während der Bauzeit bleibt der Weg für Fußgänger nutzbar. Die Bauarbeiten werden vom Bauunternehmen Stolz aus Untererthal ausgeführt. Die Planung liegt bei der Planungsschmiede Braun aus Würzburg. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Frühjahr 2027. red