Auch wenn man nicht vom Schlimmsten ausgehen möchte: In einem Krisenfall ist es besser, vorbereitet zu sein, als dann wortwörtlich im Dunklen und ohne Nahrungsmittel dazustehen. Denn dieser Fall könnte schneller eintreten, als man gemeinhin annehmen würde. Egal ob Krankheit, ein mehrtägiger Stromausfall oder eine Flutkatastrophe – wer vorgesorgt hat, kann mühelos einige Tage überbrücken, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Bad Kissingen.

Genau mit diesem Thema befasst sich eine Ausstellung, die noch bis zum 12. Juni im Lichthof des Landratsamtes Bad Kissingen zu Gast ist. Schirmherr der Ausstellung „Ernährungsnotfallvorsorge & Bevölkerungsschutz zur Selbstvorsorge und in Krisenzeiten“ ist das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bad Neustadt a. d. Saale (AELF). „Durch das Aufbauen eines kleinen Lebensmittelvorrats kann jeder selbst etwas zur Versorgungssicherheit beitragen. Und der Aufwand hält sich absolut in Grenzen“, sagte Landrat Mario Götz beim Besuch der Ausstellung laut Presemitteilung. „Die Maßnahme dient letztendlich auch dem eigenen Sicherheitsgefühl.“

Neben Broschüren zum Thema „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ sowie einer Vorratstabelle enthält die Ausstellung auch eine „Clevere Kiste“. In einer Glasvitrine werden Lebensmittel aufgezeigt, die eine Person für etwa drei Tage versorgen. Dazu gehören zum Beispiel Mineralwasser, Haferflocken, Margarine oder Obst und Gemüse. Bei den Nahrungsmitteln spielen Faktoren wie die Haltbarkeit, Aufbewahrungstemperatur oder individuelle Essgewohnheiten eine wichtige Rolle. Wichtig ist, dass die Lebensmittel nicht erst lange zubereitet oder gekocht werden müssen, denn im Zweifelsfall steht kein Strom zur Verfügung. Mit der Ausstellung erhalten Bürger die Möglichkeit, sich anschaulich und praxisnah mit dem Thema Lebensmittelvorräte auseinanderzusetzen. Sie ist kostenlos und kann zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes Bad Kissingen besichtigt werden.

Für die Sicherstellung der Lebensmittelversorgung sind das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, die Bezirksregierung sowie die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayern zuständig. Für die Region steht auch einTeam am AELF Bad Neustadt bereit. red