Die Gemeinde Ramsthal ist eine der neun Mitgliedsgemeinden der Allianz Fränkisches Saaletal. Die beteiligten Gemeinden treten durch enge Zusammenarbeit den Herausforderungen des demografischen Wandels entgegen. Die Umsetzung des ILEK (Integriertes ländliches Entwicklungskonzept) und die Entwicklung neuer Ideen und Projekte in Kooperation mit dem Landkreis sind die Hauptaufgaben der Allianz.

Ziel ist es, die Lebensqualität vor Ort zu erhalten und zu steigern. Durch Mitgliedsbeiträge der Gemeinden wird ein Teil der Arbeit der Allianz finanziert.

Vereine, Verbände, Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen, die etwas Gutes für das Fränkische Saaletal tun möchten, können im Rahmen eines Regionalbudgets eine Förderung von bis zu 80 Prozent der Kosten erhalten.

Auch in Ramsthal wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Maßnahmen durch das Regionalbudget gefördert. In der laufenden Förderperiode war dies ein öffentliches Bücherregal, welches durch das Team der Katholischen Öffentlichen Bücherei beantragt und betreut wird. Hier können sich Leser außerhalb der Büchereiöffnungszeiten kostenlos mit Lesestoff versorgen. Die ausgelegten Bücher müssen nicht zurückgegeben werden, erläuterte die Büchereileiterin Christine Neder. Eigene, nicht mehr genutzte Bücher können dort angeboten werden. Das Umfeld des Regals zwischen den Vereinsinformationskästen wurde saniert. Bernhard Gößmann-Schmitt gestaltete das Regal aus Holz und Metall.

Ebenso wurde ein Fahrzeuganhänger des Vereins erLebenskunst bezuschusst, mit dem der Verein Kunstangebote in Schulen und Kindergärten bringen will. Ziel ist es, den Kindern künstlerische Fähigkeiten zu vermitteln und ihr Interesse daran zu fördern. Die Maßnahmen werden durch Mitglieder des Vereins betreut.

Die neue Allianzmanagerin Wenjun Zhang war zu einem Pressetermin nach Ramsthal gekommen, um die geförderten Objekte zusammen mit Bürgermeister Rainer Morper und Vertretern der Bücherei sowie des Vereins erLebenskunst in Augenschein zu nehmen. Sie zeigte sich erfreut über die Umsetzung der geförderten Maßnahmen und wies noch einmal ausdrücklich auf die jährlich mögliche Förderung durch das Regionalbudget hin.

Andreas Lomb