Beim Neubürgerstammtisch im KISSori-Lernzentrum Bad Kissingen wurde deutlich: Schule im Jahr 2026 muss weit mehr sein als reine Informationsvermittlung – sie muss Potenzialentfaltung, selbstgesteuertes Lernen und reale Erfahrungen in den Mittelpunkt stellen.

Das KISSori-Lernzentrum begleitet Kinder mit einem reformpädagogisch geprägten Bildungsweg vom Kinderhaus über Grundstufe bis zur Mittleren Reife und darüber hinaus über eine Kooperation mit der Akademie Neues Lernen zum Abitur. Dr. Elisabeth Müller, Initiatorin des Neubürgerstammtischs, eröffnete den Abend: „Der Neubürgerstammtisch ist eine wunderbare Gelegenheit, die Institutionen der Stadt und neue Menschen kennenzulernen. Heute dürfen Sie sich zudem noch mal jung und in Ihre Schulzeit zurückversetzt fühlen.“

In seiner Präsentation stellte Mario Lorenz, Leiter der Realschule am KISSori, das pädagogische Konzept vor und betonte die Bedeutung von persönlicher Entwicklung, Selbstverantwortung, teamorientiertem Miteinander und praxisnahem Lernen im Schulalltag.

„Der Fokus des Lernens hat sich verändert. Schule im Jahr 2026 sollte viel mehr sein als reine Informationsvermittlung“. Im Fokus der Veranstaltung stand auch die Arbeit des Fördervereins des KISSori-Lernzentrums. Andrea Back, Vorsitzende, hob hervor: „Die Arbeit des Fördervereins ist wichtig, um die pädagogische Arbeit mit Leben zu füllen. Die finanzielle Unterstützung von Projekten wie dem Bauernhofprojekt in Kooperation mit dem Erlebnisbauernhof Wagenbrenner, der Naturladen, Gewaltprävention, Geldlehrer und Maker Space, sind gelebte Montessori-Pädagogik. Durch das Engagement von Bastian Hartung, Unternehmer aus KG, wird der Maker Space gerade so umgestaltet, dass die Brandschutzbestimmungen erfüllt werden – gelebte Elternarbeit ist Teil des Erfolgs des KISSori“.

Unterstützt wurde dieser Blick auf Kooperation und Engagement durch den stellvertretenden Vereinsvorsitzenden, Alexander Wahler: „Wir freuen uns über jegliche Vernetzung, Kooperation und Unterstützung für unsere Arbeit in Form von Spenden, Sponsoring und sonstiger finanzieller Unterstützung, auch um den Maker Space auf Dauer realisieren zu können. Wir freuen uns über neue Mitglieder im Förderverein. Die Anmeldeformulare finden Sie www.kissori.de.“

Eindrucksvoll waren die Hausführungen von drei Schülerinnen und Schülern, Martha Faber, Charlotte Schranner und Emil Wahler, die während des Rundgangs authentische Einblicke in ihren Alltag gaben und Fragen beantworteten.

Andrea Back, Förderverein des KISSori Lernzentrums