Fünf Mönche aus Ladakh geben sich ein Stelldichein: Vom 14. bis 18. April sind fünf Mönche unter Leitung von Lama Konchog Samten aus Ladakh zu Gast in Bad Bocklet und werden im Kleinen Kursaal ein Sandmandala erstellen. Sie sammeln dabei Spenden für ein Waisenhaus in Ladakh. Der Zeremonie kann jeden Tag von 9 Uhr bis 17 Uhr beigewohnt werden.
Zwei Vorträge
Der Saarbrücker Globetrotter Heinz Zimmer, Mitglied der Deutschen Zentrale für Globetrotter, wird im Rahmen dieser Tour am 15. April um 19 Uhr einen Vortrag über seine Radreise durch die Heimat der Mönche halten. In einer Multivisionsshow erzählt Zimmer von seiner Himalaya-Überquerung mit dem Fahrrad und wie er in das kleine ehemalige Königreich Ladakh kam, das zwischen Tibet und Kaschmir liegt. Durch die isolierte Lage konnte sich diese Region Kultur und Traditionen bewahren, die sonst nirgendwo mehr vorzufinden waren.
Erst 1974 wurde diese, auch Klein-Tibet genannte Region, für Besucher zugänglich. Zu diesen ersten Besuchern gehörte auch Heinz Zimmer aus St. Wendel-Bubach. Auf damals noch abenteuerlichen Wegen erreichte er zusammen mit einem Freund Leh, die Hauptstadt Ladakhs, und fühlte sich wie auf einer Zeitreise zurückversetzt ins Mittelalter, wie es in einer Pressemitteilung heißt.
Am Freitag, 17. April, findet außerdem im Sportheim des TSV Hausen, In der Au 100, beim monatlichen Globetrotter-Stammtisch im Rahmen der Sandmandala-Tour ein Vortrag des Bad Kissinger Globetrotters Rudi Kleinhenz statt. Er berichtet von einer Gruppenreise, die er zusammen mit Lama Samten und Heinz Zimmer im Jahr 2023 organisiert hatte. Mit insgesamt 15 Teilnehmern traf man sich mit Lama Samten in Leh, der Hauptstadt von Ladakh. Dass zur selben Zeit auch der Dalai Lama in Leh erwartet wurde, war ein besonderer Höhepunkt.
Mit vier Taxis wurden 1500 Kilometer in Höhen weit über 3000 Meter zurückgelegt. Höhepunkt der Reise war der mit 5359 Metern dritthöchste befahrbare Pass der Welt. Durch Lama Samten bekam die Gruppe einzigartige Einblicke in Kultur, Religion und Leben der Menschen vor Ort, so die Mitteilung. red