Die geplante Veranstaltung zum Thema Modellprojekt Sinnesbeeinträchtigungen in der Pflege im sozialen Nahraum hat dieser Tage im M17/Blauer Laden in Münnerstadt stattgefunden – jedoch unter besonderen Vorzeichen.

Online statt Präsenz

Ursprünglich war eine Präsenzveranstaltung mit mehreren Referentinnen des Blindeninstituts Würzburg vorgesehen. Wegen wetterbedingter Herausforderungen konnten diese jedoch nicht nach Münnerstadt reisen.

Daher wurde eine Online-Veranstaltung im M17/Blauer Laden auf die Beine gestellt. So ermöglichte das Kreativteam der Stadt Münnerstadt den Bürgerinnen und Bürgern, trotz der wetterbedingten Absage gemeinsam an dem Geschehen teilzunehmen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Trotz der Verlegung ins Digitale habe sich eine lebendige, konstruktive Atmosphäre entwickelt. Die Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Münnerstadt und den Ortsteilen habe gezeigt, wie stark das Gemeinschaftsgefühl in der Region ist.

Die Teilnehmenden brachten vielfältige Erfahrungen ein: von barrierefreien Informationsangeboten über gesicherte Zugänge zu Veranstaltungen bis hin zu Alltagsbarrieren, die das Miteinander in Stadt und Ortsteilen beeinflussen.

Die Debatten zeigten deutlich, wie wichtig verlässliche Kommunikationswege und inklusive Infrastruktur sind, damit alle Bürgerinnen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Begehung der Stadt

Im Zusammenhang des Modellprojektes sind weitere Termine geplant. Der nächste wird eine Begehung der Stadt sein und am 28. April stattfinden.

Pflegelotsin Natalie Wagner wird in der Pressemitteilung folgendermaßen zitiert: „Wir freuen uns auf die Begleitung des Blindeninstituts durch dieses Projekt und auf eine großartige Zusammenarbeit mit Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger.“ red