Auch in diesem Schuljahr besuchten Schülerinnen und Schüler der Biologiekurse Q12 des Kissinger Jack-Steinberger-Gymnasiums zusammen mit ihrem Kursleiter Frank Orlik das Labor Laboklin in Bad Kissingen.

Erstmalig waren auch Schüler des Frobenius-Gymnasiums Hammelburg mit ihrer Kursleiterin Christine Kreß am Start. Für die Exkursion hatten die Gymnasiasten gern einen Teil ihrer Freizeit am Samstag geopfert.

Der Tag war einem spannenden biologischen Projekt gewidmet: Die Schüler konnten ihren persönlichen Chronotyp genetisch bestimmen. Damit konnten sie feststellen, ob sie eher ein Frühaufsteher (eine sogenannte Lerche) oder ein Langschläfer (eine sogenannte Eule) sind, oder ob man sich in der Gruppe der sogenannten Tauben, der Mischtypen, zu Hause fühlt.

Unter der Anleitung von Frau Dr. Langbein-Detsch, Frau Böhmer und Frau Jindal arbeiteten die Schülerinnen und Schüler wie echte Wissenschaftler im Labor. Erst wurde der Umgang mit den Gerätschaften geübt. Danach wurde aus isolierter DNA aus der Mundschleimhaut ein Gentest vorgenommen.

Mittels Polymerasekettenreaktion (PCR), so wie früher im Labor Coronatests durchgeführt wurden, gelang die Vervielfältigung eines Genabschnitts, der für den Chronotyp verantwortlich zeichnet.

Sichtbar gemacht wurde das Ergebnis dann noch über eine anschließende Gelelektrophorese.

Und dann konnte natürlich jede Schülerin und jeder Schüler kritisch bewerten, inwieweit das ermittelte Ergebnis mit der eigenen Einschätzung übereinstimmt.

Dabei bekamen sie einen guten Einblick in modernste Labortechnik und die Arbeitsweise der heutigen medizinischen Diagnostik.

Am Ende waren sich alle einig: Der Labortag war spannend und hat gleichzeitig viel Spaß gemacht.

Dr. Ines Langbein-Detsch,

Laboklin GmbH & Co. KG