Rundum zufrieden zeigt sich die Theatergruppe Thundorf mit der Theatersaison 2026, und wie jedes Jahr werden nach der letzten Vorstellung Geschenke in Form von „Spendenschecks“ verteilt. Davor jedoch zogen die Schauspieler noch einmal alle Register ihres Könnens. Das aktuelle Stück, ausgesucht von Gudrun Göbel (auch Souffleuse) und Jürgen Schleier, passte ideal zu den Darstellern, heißt es in einer Pressemitteilung der Theatergruppe .

Diesmal dreht es sich um einen korrupten Bauamtsleiter: „Ein Mann spielt verrückt“, eine Komödie in drei Akten von Winnie Abel. Bauamtsleiter Karl Heinz von Meseberg, gespielt von Simon Gessner, erholt sich von seinem Job und macht Urlaub. Allerdings scheint die frohe Stimmung nicht lange anzuhalten. Gerüchte über ihn brechen ins Haus, und er wird verdächtigt, Schmiergelder für die Genehmigung des Baus eines „Wellness Clubs“ bekommen zu haben. Dadurch gerät er in beträchtliche Schwierigkeiten, und er weiß sich nicht anders zu helfen, als seinen Freund und Arzt Dr. Richard Schmeichel, gespielt von Jürgen Schleier, zu Hilfe zu holen.

Mit Hilfe seines besten Freundes Richard und dem Unwissen eines verstockten Versicherungsvertreters Andreas Akte (Marius Braun) spielt er den Verrückten. Aber meist kommt es anders, als man denkt. Seine Ehefrau Gerlinde, dargestellt von Sabrina Bieber, macht sich an seinen besten Freund heran und organisiert für ihren verrückten Mann eine Pflegerin (Edith Müller), die ihren an dem Asperger-Syndrom erkrankten Sohn (Florian Stürmer) mitbringt.

Seine Tochter Charlotte, verkörpert von Pauline Gessner, zerrt mit ihrem Beruf als Esoterikerin an den Nerven ihrer Eltern und scheint Gefallen am Versicherungsvertreter gefunden zu haben. Zudem versucht ein hartnäckiger Journalist ( Alfons Braun ), den Ruf von Karl Heinz zu zerstören. Wenn dann auch noch Mandy (Linda Kaiser), eine Dame aus dem „Wellness Club“, vor der Tür steht, scheint alles aus den Fugen zu geraten.

Organisator Peter Göbel bedankte sich bei der letzten Vorstellung bei den Schauspielern, die an 30 Probeabenden und zehn Aufführungen alles gaben, und auch denen, die in diesem Jahr nicht zum Zuge gekommen waren, für die reibungslose Bewirtschaftung während der Vorstellungen. „Es war das beste Stück was ihr bis jetzt gespielt habt“, lautet das Fazit eines Besuchers.

4500 Euro für Vereine, Institutionen

Die Hauptorganisation lag in den bewährten Händen von Peter Göbel und der Kartenvorverkauf bei Gerlinde und Alfons Braun .

4500 Euro wurden an Vereine, Institutionen oder für bauliche Maßnahmen aus dem Erlös der Aufführungen verteilt. In diesem Jahr war die evangelisch-lutherische Pfarrei Zell-Lauertal, für die neue Außenanlage am evangelischen Gemeindehaus in Thundorf an der Reihe. Den Scheck über 1000 Euro nahm Pfarrer Tobias Knötig und vom Kirchenvorstand Anja Lesin-Schmitt entgegen. Die katholische Kirchenstiftung Thundorf bekam einen Scheck in Höhe von 1000 Euro für den Tragehimmel der Fronleichnamsprozession. (vertreten durch Kirchenpfleger Daniel Wandelt) Die katholische Kirchenverwaltung Theinfeld erhält einen Zuschuss für eine Lautsprecheranlage (Carolin Rensch), das Kinderhaus unter`m Regenbogen für neues Spielzeug (Katharina Braun) und die Maltesergruppe Thundorf für die Bereitstellung des Malteserheimes für die Theaterproben (Sabrina Bieber) über jeweils über 500 Euro .

1000 Euro gab es für die Errichtung neuer Spielgeräte auf den gemeindlichen Spielplätzen. (Bürgermeisterin: Judith Dekant ). red