Am Sonntag, 7. Juni, wurde in Geroda in einem festlichen Gottesdienst die Jubelkonfirmation gefeiert. Sieben Jahrgänge wurden geehrt: Silberne, Goldene, Diamantene, Gnadene, Kronjuwelen- und Eichene Konfirmation. Aus allen Jahrgängen waren insgesamt 42 Jubilare zusammen mit ihren Familien und der Kirchengemeinde gekommen, um das besondere Jubiläum zu feiern.
In der Predigt nahm Pfarrerin Regina Schenk Bezug auf die Taufe. Dadurch wird der Mensch dem christlichen Glauben nach ein Kind Gottes, das er uneingeschränkt annimmt und liebt. Die Miterben Christi, wie Paulus die Menschen nennt, können unterschiedlich mit dem Erbe umgehen.
Das verdeutlichte eine Geschichte, in der zwei Königssöhne die Halle ihres Vaters füllen sollten. Während der eine die Halle mit nutzlosem Zeug füllte, brachte der andere Sohn eine Kerze mit. Diese füllte die Halle bis in die letzte Ecke mit Licht. Damit blickte er über den Tellerrand des eigenen Lebens hinaus. Übertragen bedeutet das: Jesus füllt auch unsere Hallen mit Licht und Liebe, wenn wir ihm Raum in unserem Leben geben. Er kennt unser Leben, versteht es und begleitet uns weiterhin.
Im weiteren Verlauf des Festgottesdienstes bestätigten die Jubilarinnen und Jubilare erneut ihr Ja zu Gott und zur Kirche. Sie wurden gesegnet, was viele besonders berührte. Allerdings waren die Jubilare nicht ganz so aufgeregt, wie damals bei der Konfirmation mit 14 Jahren.
Kirchenvorsteher überreichten eine Gedenkurkunde, die an diesen besonderen Tag erinnern soll. Die fröhlichen Gesichter und der kräftige Gesang machten deutlich, wie sehr sich die Jubilarinnen und Jubilare freuten – verbunden durch das Band des Glaubens.
Nicole Weingärtner und
Regina Schenk,
Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Geroda