In den vergangenen Wochen lernten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5, 6 und 8a der Mittelschule Hammelburg Strategien kennen, die beim Umgang mit Frustration, Ärger und Enttäuschung helfen können.
Über mehrere Wochen hinweg lernten die Jugendlichen unter der Anleitung der Jugendsozialarbeiterin Frambier Hernandez de Greß, wie man Gefühle wie Wut , Frust oder Enttäuschung erkennt, ausdrückt und reguliert. Das „Ärger-Monster“ diente dabei als bildhaftes Symbol für die starken Emotionen, die aufsteigen können und die man zu verstehen und zu zähmen lernen kann.
Während in den Klassen 5 und 6 kreative Bastelaufgaben, spielerische Übungen und gemeinsame Gespräche als Methoden gewählt wurden, war die Gestaltung eines Plakats zum Thema „Umgang mit Ärger im Alltag“, die auf intensive Diskussionsrunden folgte, gewinnbringend. Abgerundet wurde das Projekt im Einüben von Ich-Botschaften. Diese helfen, Gefühle bewusst wahrzunehmen und respektvoll auszudrücken.
Das Projekt stärkt somit die Selbstwahrnehmung, Kommunikationsfähigkeit und Konfliktlösungskompetenz der Schülerinnen und Schüler nachhaltig und zeigt eindrucksvoll, dass Ärger und Frust nicht unterdrückt werden müssen, sondern dass man lernen kann, mit ihnen bewusst und verantwortungsvoll umzugehen.
So zog Frau Hernandez de Greß ein positives Fazit: „Es war schön zu sehen, wie offen die Schülerinnen und Schüler mitgemacht haben. Am Ende haben viele erkannt: Wut darf sein – aber sie muss nicht die Kontrolle übernehmen.“
Ellen Erhard, Mittelschule Hammelburg