Vom 3. bis zum 12. Juli findet die 8. Bayerische Impfwoche statt. Der Schwerpunkt der diesjährigen Impfwoche liegt auf der Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV). Zwar steigt die Impfquote für HPV in Bayern an, aber es verfügen noch immer zu wenige Kinder und Jugendliche über diesen wichtigen Impfschutz. Denn die beste Prävention gegen eine Infektion mit HPV ist die rechtzeitige Impfung, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes.
Im Rahmen der Impfwoche werden vom ärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes Bad Kissingen wieder kostenlose Impfberatungen für interessierte Personen und Familien am Dienstag, 7. Juli und am Donnerstag, 9. Juli, von 14 bis 16 Uhr ohne Termin angeboten. Für die Beratung ist keine Anmeldung erforderlich. Lediglich ein Impfpass oder ein anderer Impfnachweis sollten zu dem Termin mitgebracht werden.
Die Impfberatungen und Impfbuchkontrollen finden im Gesundheitsamt Bad Kissingen, Gebäude C, Mühlgasse 3, 97688 Bad Kissingen, statt. Beratungen sind auch zu anderen, durch Impfung vermeidbare Erkrankungen möglich. Durchgeführt werden die Impfungen dann in der Regel in den niedergelassenen Arztpraxen.
HPV können verschiedene Krebsarten wie unter anderem Gebärmutterhalskrebs, Peniskrebs, aber auch Zungen- oder Kehlkopfkrebs verursachen. Die HPV-Impfung bietet einen wirksamen Schutz und wird gemäß Ständiger Impfkommission (STIKO) daher für Kinder und Jugendliche ab neun Jahren empfohlen. Bis mindestens zum 18. Geburtstag übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten vollständig als Regelleistung.
Das Ziel der Aktionswoche ist es, Familien über HPV-bedingte Erkrankungen und ihre Schutzmöglichkeiten aufzuklären sowie die Bedeutung von Impfungen im Allgemeinen sichtbar zu machen. Die Bayerische Impfwoche ist eine gemeinsame Aktion der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAG) und dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP).
Weitere Informationen gibt es bei den Kinder- oder Hausarztpraxen. red